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Zukunftsprojekt: Nachhaltigkeit fängt ganz unten an

05.05.2021

Hatten Die Gemeinde Hatten hat sich erfolgreich als eine von neun Kommunen in Niedersachsen für das Projekt „Global nachhaltige Kommune Niedersachsen II“ beworben. Für dieses Projekt stehen bis zu 30 000 Euro, finanziert durch den Bund, zur Verfügung.  

Wer macht alles mit?

Die Projektkommunen sollen einen Querschnitt der kommunalen Landschaft in Niedersachsen bilden: Samtgemeinden, Gemeinden, Mittel- und Kleinstädte sind dabei: Außer der Gemeinde Hatten sind es Stadt Bad Bentheim, Samtgemeinde Bersenbrück, Landkreis Cuxhaven, Landkreis Hildesheim, Stadt Langenhagen, Gemeinde Lehre, Landkreis Wesermarsch und die Gemeinde Schiffdorf.  

Wie lauten die Ziele ?

Für die Gemeinde Hatten hat eine Steuerungsgruppe bereits Handlungsfelder herausgearbeitet:  Nachhaltige Kommunalfinanzen  Nachhaltige Produktion, Regionalität und auch der Einsatz digitaler Möglichkeiten  Energie, Bauen und Wohnen, kommunale Infrastruktur und Mobilität  Klimawandel, Umwelt, Grünflächen und Artenvielfalt.

Weiterhin sollte auf die Handlungsfelder „Wirtschaft, Regionalität mit digitalen Möglichkeiten“ und „Mobilität/Radwegenetz“ eingegangen werden. Beide Themen seien hochaktuell und könnten mit Fördermöglichkeiten kombiniert werden, wirbt Bürgermeister Christian Pundt für das Engagement. Das ganze Thema werde von der globalen Ebene auf die Praxis und Anwendbarkeit fokussiert. „Sonst wird aus der geforderten Nachhaltigkeit schnell ein ausgehöhlter Begriff, der für alles oder auch nichts stehen kann.“ In der Beschlussvorlage für den Rat wird die Unterzeichnung der Erklärung zur Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene vorgeschlagen. 

Warum gerade jetzt?

Um das Zukunftsthema auch nach der Kommunalwahl im Herbst 2021 präsent zu haben, sei es sinnvoll, die Erklärung der Vereinten Nation durch den Rat ideell zu unterstützen und zu unterzeichnen, heißt es in der Sitzungsvorlage für den Gemeindeentwicklungs- und Umweltausschuss. Das Gremium berät am Donnerstag, 6. Mai, ab 17 Uhr online. Mitreden werden Ende Mai der Verwaltungsausschuss und der Rat. Für Christian Pundt, noch Bürgermeister und unabhängiger Landratskandidat, steht fest: „Dieser Ansatz der Gemeinde soll auch im Landkreis Oldenburg etabliert werden.“  

Wer hilft der Kommune?

Für die Projektphase wird Hatten durch das Büro „Mensch-und-Region“ sowie die Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ begleitet. Das Projekt verfolgt einen Beratungsansatz, bei dem für jede Kommune angepasste Vorgehensweisen entwickelt werden, die die jeweilige Ausgangslage berücksichtigen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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