Dingstede - Eine Welle der Spaß-Videos aus der Region schwappt in diesen Wochen durch die Internetwelt. Und die Protagonisten werden dabei im wahrsten Sinne des Wortes nass bis auf die Haut. „Cold Water Challenge“ nennt sich die Herausforderung, die im Internet von Tag zu Tag weiterwandert. Wer bei der Ehre gepackt wird, muss innerhalb einer festgelegten Frist ein Video drehen, in dem sich unerschrockene Akteure auf möglichst witzige Art und Weise ins kalte Wasser stürzen. Sonst hat sich der Herausforderer eine Grilleinladung verdient.

Der Heimatverein Dingstede hat sich auch nicht lumpen lassen und die Nominierung der „Gummibärenbande“ (Clique Jugendlicher aus der Gemeinde) angenommen. Kurzerhand wurde eine Wasseraktion bei der Thingstätte inszeniert: Zunächst warfen sich die Dingsteder mit Bettlaken Wasserbomben zu, anschließend auch direkt per Hand. Wer durch diese Kunststücke noch nicht gänzlich nass war, berichtet Festausschussmitglied Meike Schröder, sei dies spätestens geworden durch einen Dauerstrahl aus einem Wasserschlauch.

„Wir haben damit unsere Pflicht erfüllt. Die Aktion hat – gerade bei den Temperaturen – sehr viel Spaß gemacht!“, lautet Schröders Fazit.