Hatten/Bhutan - Mit dem Projekt „Haltbarmachung von Lebensmitteln in Bhutan“ bietet der Hatter Förderverein für das unabhängige Königreich Bhutan den Menschen in dem Staat im Himalaya-Gebirge ganz praktische Alltagshilfe. „Jetzt ist alles geschafft und das Projekt ist abgeschlossen“, freut sich Gerold Heidler vom Förderverein.

Das Projekt hat im Februar 2015 mit dem Bau eines Küchen- und Sanitärgebäudes in Bhutan begonnen. Im Herbst war Tshering Tshomo in der Gemeinde zu Gast. Dabei lernte sie auch das Haltbarmachen von Gemüse und Obst durch Einkochen.

Nachdem der Verein sieben Einkochtöpfe vom örtlichen Raiffeisenmarkt in Ganderkesee nach Bhutan geliefert hat und auch die Einmachgläser in Bhutan angekommen waren, reiste in diesem Herbst eine Gruppe vom Hatter Förderverein nach Bhutan. Dabei wurden die Einwohner des Dorfes Chendebji im Einkochen geschult.

Damit ist das von der Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt zu Ende. 14 600 Euro hat die Stiftung dafür zur Verfügung gestellt. Der Verein selbst musste einen Eigenanteil von 2600 Euro stemmen, was dank einer privaten Spende gelang.

Dieses Projekt habe gezeigt, dass die Bevölkerung motiviert und offen für die Unterstützungsmaßnahmen ist, so die Einschätzung des Hatter Fördervereins. Deshalb solle in naher Zukunft ein weiteres Projekt angeschoben werden.