KIRCHHATTEN/LANDKREIS - Ideale Bedingungen beim Kreisbläsertreffen am Sonntag in Kirchhatten: Sowohl herrliches Spätsommerwetter wie auch die Vorbereitungen der Mitglieder der gastgebenden Bläsergruppe Dingstede mit einem Kuchen-Buffet ließen keine Wünsche offen.
Werner Gramberg, Vorsitzender der Bläsergruppe Dingstede, freute sich bei der Begrüßung im Hotel „Zum deutschen Hause“ vor allem auch über den Besuch der Bläsergruppen aus Ebeltof und Aros in Dänemark sowie Tuchola aus Polen. Bläserobfrau Anja Ahlers, die ihr Debüt in dieser Position gab, hatte eingangs die Gäste und Gruppen begrüßt.
Auch Helmut Blauth, Kreisvorsitzender der Jägerschaft Delmenhorst-Oldenburg, lobte die Teilnahme von insgesamt elf Bläsergruppen. Er freute sich, zahlreiche Bläserinnen und Bläser für ihre langjährige Zugehörigkeit zusammen mit Bläserobfrau Ahlers ehren zu dürfen. Neu war dabei die Auszeichnung der Bläser, die 30 oder 40 Jahre in den Gruppen dabei sind. „Bislang gab es diese Ehrungen nicht. Die Kreisjägerschaft hat sich aber dazu entschlossen, über die 20-jährige Zugehörigkeit im Zuge des demografischen Wandels die Bläser zu ehren“, erklärte Anja Ahlers weiter.
Seit 40 Jahren blasen die Jagdsignale Heinz Oltmann, Friedrich Hellbusch (BG Großenkneten), Kurt Witte, Heinz Witte (BG Harpstedt), Heiko Suhr (Wüsting) und Hartmut Strudthoff (BG Ganderkesee-Hude). 30 Jahre dabei sind Jürgen Schnier, Edda Börries, Ina von Seggern-Huntemann, Peter Watzke, Hilke Friedrichs-Meyer, Hergen Stolle (alle BG Wildeshausen) und Walter Cordes (BG Ganderkesee-Hude). Daneben wurden auch Bläser für 20-, zehn- und fünfjährige Dazugehörigkeit ausgezeichnet.
Von den elf Bläsergruppen traten sieben ferner zum Kreisbläserschießen an. Am Ende gewannen die Wildeshauser mit 786 Punkten vor Großenkneten (766) und Korsorsberg (757). Pokalverteidiger war Großenkneten. Friedhelm Schönhoff war bester Einzelschütze mit 159 Punkten. Schon im vergangenen Jahr war er als Plakettengewinner gefeiert worden. Mit einem gemeinsamen Abschlussblasen „Horrido – Auf Wiedersehen“ endete das diesjähriges Kreisbläsertreffen.
Die Gäste aus Dänemark und Polen, die erst am Sonnabend angereist waren, traten bereits am Montag ihre Rückfahrt an. Dabei hatte die polnische Gruppe den weitesten Weg. Zehn Stunden Autofahrt lagen vor ihnen.
