KIRCHHATTEN - KIRCHHATTEN/SO - Auf der 1,5 Kilometer langen Kirchhatter Ortsdurchfahrt hat der Verkehr, insbesondere durch schwere Lkw, in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Gerade für die schwächeren Verkehrsteilnehmer wird das Überqueren der Landesstraße immer schwieriger. Für Abhilfe soll die Einrichtung einer zweiten Fußgängerampel sorgen – die will die Gemeinde Hatten im Interesse der Sicherheit ihrer Bürger auf eigene Kosten (rund 12 000 Euro) finanzieren. Nur der richtige Standort ist noch nicht gefunden – das machte am Donnerstag die Beratung im Sozial-, Ordnungs- und Jugendausschuss deutlich.
Optimal, darin waren sich die Ausschussmitglieder einig, wäre eine Ampel in Höhe des Marktplatzes, weil dort sowohl Hatten-Shuttle als auch Hunte-Sprinter halten. Zudem queren hier Bewohner des Baugebiets Röbkengarten und Gottesdienstbesucher die Straße. Der Haken an der Sache: Der Standort liegt sehr nah an der bisherigen Ampel am Supermarkt Boekhoff, gaben Norbert Stickens (FDP) und Jürgen Lueken (CDU) zu bedenken. „Das wird Theater geben“, fürchtete Stickens angesichts des Lärms von in kurzen Abständen bremsenden und wieder anfahrenden Brummis.
Die Gemeindeverwaltung hatte vorgeschlagen, die Ampel in Höhe der Raiffeisenbank zu installieren. Ob dieser Standort vom Landkreis Oldenburg genehmigt werden würde, ist noch nicht geklärt worden. Der Landkreis hat lediglich deutlich gemacht, dass er nicht die Kosten übernimmt, weil die nötigen Querungen an dieser Stelle bei einer Verkehrszählung nicht erreicht wurden. Der Ausschuss empfahl einstimmig, dass die Gemeinde in ihre Verhandlungen mit dem Landkreis auch den Standort Marktplatz mit einbeziehen soll. Auf Anregung von Elga Spille (FDP) soll die Möglichkeit, die Boekhoff-Ampel zu versetzen, ebenfalls geprüft werden.
