KIRCHHATTEN - KIRCHHATTEN/FJ - Die zurzeit als Gemeinbedarfsfläche ausgewiesene Fläche hinter dem Hatter Rathaus (östlich der Straße Auf dem Späthen) soll nach Meinung des Strukturausschusses nicht veräußert werden. Mit sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung sprach sich der Ausschuss gegen eine Veränderung aus, die CDU hatte mit drei Stimmen vergeblich für eine Änderung des Bebauungsplanes votiert. Die endgültige Entscheidung liegt beim Verwaltungsausschuss.

Der Verkauf der Flächen könne die finanziellen Probleme der Gemeinde nicht lösen, sondern den Haushalt nur kurzfristig entlasten, meinte Norbert Stickens (FDP). Hajo Töllner (SPD) schlug derweil vor, den Bereich als Ausweichfläche zu erhalten. Manfred Huck (CDU) schränkte ein, dass zwei vorgesehene Wohngrundstücke nicht sofort verkauft werden müssten. Die Fläche für etwaige Erweiterungen des Rathauses freizuhalten, lehnte er indes ab. Hinter dem Jugendhaus gebe es genügend Platz, sagte er. Bürgermeister Helmut Hinrichs wies darauf hin, dass das Rathaus seit 1982 bestehe und es seitdem keinen Erweiterungsbedarf gegeben habe.

Unterdessen empfahl der Ausschuss einstimmig, auf einer Fläche südlich des Späthenwegs vier Wohngrundstücke mit einer Mindestgröße von 620 Quadratmetern auszuweisen. Nach Worten von Planer Werner Gieselmann könnten dort Einzelhäuser mit maximal zwei Wohnungen entstehen. Der rückwärtige Teil der Fläche könne mittels einer Stichstraße erschlossen werden.

Die Fläche ist durch die Auflösung eines Hofes verfügbar geworden. Das Wohnhaus im nördlichen Bereich soll zunächst bestehen bleiben.