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SCHIEßSTAND Schützen nehmen Schimmel ins Visier

MUNDERLOH - MUNDERLOH/SO - Dutzende von blitzblank geputzten Pokalen und Plaketten können nicht darüber hinwegtäuschen: Die Schießhalle des Schützenvereins Munderloh auf dem Gelände der Gaststätte Brüers ist in einem desolaten Zustand. „Wir haben hier beim Aufschreiben der Ergebnisse auch schon mal mit Eimern gesessen“, erinnert sich Edo Fiedler, 2. Vorsitzender der Schützen. In den Eimern wurde das Regenwasser, das sich seinen Weg durch die marode Decke gebahnt hatte, aufgefangen. Seit Sommer vorigen Jahres ist das Dach zwar saniert, die Feuchtigkeit ist indes geblieben: An Decken und Wänden schimmelt es. Die Deckenisolierung über den Schießbahnen ist „angefault“, berichtet Edo Fiedler.

„Das ist ein unhaltbarer Zustand“, findet der Munderloher FDP-Ratsherr Norbert Stickens, der die 1981 erbaute Schießhalle mit Parteifreunden sowie Vertretern des Schützenvereins und des Bürgervereins Munderloh am Dienstagnachmittag unter die Lupe nahm. Dass schnellstens etwas getan werden muss, sehen auch die Schützen so. Sie haben zwei Handwerksfirmen um Kostenvoranschläge gebeten. Auf der Generalversammlung am 31. Januar hat der Vorstand eine Liste ausgelegt, in die sich diejenigen, die sich an den Sanierungsarbeiten beteiligen wollen, eintragen konnten. „Wir können eine Menge selber machen. Damit wir’s aber wirklich packen, hoffen wir auf einen Zuschuss der Gemeinde“, sagt Edo Fiedler. Ein entsprechender Antrag soll demnächst gestellt werden. Die FDP sieht zwar in erster Linie den Verein gefordert, meint aber auch, dass den Schützen eine Finanzspritze nicht verwehrt werden kann. „Wenn die Zuschussrichtlinien munter weiter angewendet werden, müssen sie für alle gelten“, sagte

FDP-Fraktionschef Niels-Christian Heins. Damit spielte er auf den (einstimmig gefassten) Ratsbeschluss an, der Tennisabteilung von Schwarz-Weiß Oldenburg 10 100 Euro für die Sanierung von Sanitärräumen und des Daches zu gewähren. „Ein Zuschuss wäre in Munderloh auch eine Investition in die Jugend“, betonte Norbert Stickens mit Blick auf die hervorragende Jugendarbeit des Schützenvereins.

Die Munderloher Schützen, die 212 Mitglieder zählen, hoffen, dass sich das von ihnen gepachtete Domizil pünktlich zum 50-jährigen Bestehen des Vereins in 2006 in neuem Glanz präsentiert.

Lampen angemahnt

Regelmäßige

Informationsbesuche in den einzelnen Ortschaften der Gemeinde hat sich der Hatter FDP-Ortsverband vorgenommen. Beim Auftakt in Munderloh am Dienstag erneuerte der dortige Bürgervereinsvorsitzende Werner Otte die dringende Bitte nach der Installierung einer Straßenbeleuchtung auf der Munderloher Straße vom Schoolpat bis zur Bergstraße. Dazu steuert der Bürgerverein aus eigener Kasse 2000 Euro bei. Die Gemeinde hat 14 500 Euro im Haushalt eingeplant, die aber noch mit einem Sperrvermerk versehen sind.
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