SANDKRUG - SANDKRUG/SO - Die Spielplatzbereisung, die der Strukturausschuss vor drei Wochen vorgenommen hatte, hat den Blick für Belange der kleinen Gemeindebürger geschärft: Auf dem 2841 Quadratmeter umfassenden Areal an der Sandkruger Fontanestraße beispielsweise fällt die große Rasenfläche ins Auge, die sich als Bolzplatz geradezu anbietet. Doch die von der Gemeindeverwaltung aufgestellten Schilder an den Spielplatzeingängen verbieten ausgerechnet hier das Fußballspielen. Dabei hatte auf dem Rasen bis vor zwei Jahren noch ein Fußballtor gestanden, das nach Beschwerden eines geräuschempfindlichen Nachbarn von der Gemeinde aber wieder abgebaut wurde.
Nun ist jener Nachbar weggezogen und bei den übrigen Anwohnern der Wunsch nach einem Fußballtor für ihre Nachwuchskicker wieder aktuell geworden. Damit trafen sie bei der FDP auf offene Ohren. „Gerade für kleine Kinder muss es eine Gelegenheit zum Fußballspielen geben“, nickte Fraktionschef Niels-Christian Heins und sagte im Gespräch mit Anwohnern zu, diesen Wunsch mit Nachdruck gegenüber der Gemeindeverwaltung zu vertreten.
Damit auf dem Spielplatz an der Fontanestraße auch wieder gekickt werden kann, ohne um Löcher und Pfützen herumzudribbeln, müsste die Rasenfläche „begradigt“ werden. Erich Ruhe sagte die Bereitschaft der Anlieger zu, sich daran mit Arbeitskraft beteiligen zu wollen.
Gleichzeitig übergab Ruhe der FDP eine „Mängelliste“, die die Freidemokraten ans Rathaus weiterleiten wollen. Darin wird auf ein defektes Federgerät, die Sturzgefahr an der Treppe zum Sandhügel und auf die nicht ausreichende Standfestigkeit der Schaukel hingewiesen.
