SANDKRUG - „Blackminton“ und „Mobiler Niedrigseilgarten“ sind zwei Begriffe, die in den nächsten Wochen in Sandkrug noch von sich reden machen werden. Beim Blackminton handelt es sich um eine attraktive und optisch reizvolle sportliche Betätigung als Variante des Badmintonspiels, bei dem in einer verdunkelten Halle gespielt wird und Schwarzlicht und fluoreszierende Farben an Kleidung und Gesicht für bunte und schillernde Eindrücke sorgen.

Der mobile Niedrigseilgarten besteht aus Laufgurten, die zwischen Knöchel- und Kniehöhe angebracht werden. Durch Seile und andere Gegenstände werden in Greifhöhe „Hilfen“ zum Überwinden einer Strecke angebracht. Diese kann zwischen 15 bis 20 Meter lang sein und mehrere unterschiedliche Schwierigkeitsebenen haben. Der mobile Niedrigseilgarten eignet sich sowohl für Gruppenaktionen und Teamaktionen sowie für individuelle Übungen im Bereich Gleichgewicht.

Zur Vorstellung dieser Aktion hatte Simon Berndmeyer von der katholischen Kirchengemeinde in Bümmerstede in die Schwarz-Weiß-Tennishalle in Sandkrug eingeladen, der in Matthias Maurer (TSG), Norbert Tenkhoff (Malteser), Anke Rinne (Elternselbsthilfeverein) und Beate Herkenhoff (SWO-Tennis) interessierte Unterstützer gefunden hat.

Auch Torsten Groothoff von der DLRG, Gerold Deye vom Gemeindejugendring und Veronika Zietz von der Katholischen Jugend Oldenburg zeigten Interesse und sagten mit ihren Vereinen und Organisationen ihre Unterstützung zu, vom 12. bis 19. Juli im Rahmen eines Sportevents in Sandkrug die Aktion zu unterstützen. Sie wird gefördert durch das Programm „Generation 2.0 – Engagement und Bildung in der Jugendarbeit“.

Ziele dieses Programms, das noch bis Mitte des Jahres läuft und durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit mit 600 000 Euro gefördert wird, sind die Unterstützung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit, Stärkung der Jugendarbeit als eigenständiges Bildungsfeld, Öffnung der Jugendverbandsarbeit für andere Zielgruppen, Entwicklung von Visionen für die Gesellschaft und Schaffung von neuen und beispielhaften Projektideen und Methoden für die Jugendarbeit.

Dafür ist eine Servicestelle zur Koordination des Förderprogramms beim Landesjugendring Niedersachsen eingerichtet und ein Förderverfahren entwickelt worden, das möglichst unbürokratisch ist und dem Aspekt Rechnung trägt, dass die Projekte von jugendlichen Ehrenamtlichen selbstständig durchgeführt werden können.

Gefördert werden Ausgaben für Einzelprojekte ehrenamtlich geführter Jugendgruppen (Mikro-Projekte, mit 2500 Euro) und übergreifende sowie koordinierende Projekte für ehrenamtlich geführte Jugendgruppen (Makro-Projekte, mit bis zu 10 000 Euro) sowohl auf regionaler Ebene wie auf Landesebene.