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Sandyfest Verein freut sich über gelungenes Jubiläum

SANDKRUG - Sehr zufrieden hat sich nach Ablauf des Jubiläums-Sandyfestes am Sonntagabend der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins Sandkrug-Hatterwüsting-Streekermoor, Manfred Speer, gezeigt. Die „Manöverkritik“ des Organisationsteams fand statt, nachdem die Vorstandsmitglieder des Gewerbe- und Handelsvereins als „Putzkolonne“ noch einmal die Bahnhofstraße abgelaufen waren und liegen gelassenen Unrat eingesammelt hatten.

„Dies war wohl eines der besten Feste“, so Speer, „und dem 25-jährigen Jubiläum durchweg angemessen.“ Er freute sich nicht nur über den strahlenden Sonnenschein an beiden Tagen, sondern auch über fröhliche Gesichter der zahlreichen großen und kleinen Besucher, die von der Vielfalt der angebotenen Attraktionen begeistert waren (die

NWZ

  berichtete).Nicht ganz so glücklich war der Orts- und Bürgerverein Sandkrug, der gemeinsam mit der Bäckerei Bruno als zusätzliche Attraktion zu seinem Stand einen Auftritt der Oldenburger Country-Band „Grand Canyon“ am Sonnabend von 17 bis 20 Uhr geplant hatte. Da die drei Gitarrenspieler ohne Schlagzeuger auftraten, hatte der Verein mit keinen Problemen gerechnet, obwohl nach Beschwerden von Anwohnern in früheren Jahren eine Beschallung nur noch auf dem Auvers-le-Hamon-Platz für das Sandy­fest genehmigt ist, wie Ordnungsamtsleiterin Heike Kersting gegenüber der

NWZ

 betont. Bei der routinemäßigen Kontrolle des Ordnungsamts, das gemeinsam mit der Polizei das Fest u.a. auf Einhalten der Jugendschutzvorschriften überprüfte, wurde der Verein deshalb am frühen Sonnabendabend aufgefordert, das Konzert an der Bahnhofstraße abzubrechen. Gegen 19.30 Uhr war deshalb mit der Musik Schluss. Man hätte die Anweisung natürlich akzeptiert, auch wenn’s schade gewesen sei, so ein Sprecher des Vereins. Aus Sicht des Ordnungsamtes der Gemeinde lief die zweitägige Veranstaltung ansonsten glatt ab.

An beiden Tagen zeigten die Sportlerinnen der TSG Hatten-Sandkrug ihr Können. Nachdem sich der Turnnachwuchs dem großen Publikum auf der Rasenfläche vor der Kreuzkirche präsentiert hatten, war der Auftritt des Deutschen Meisters „Green Spirits“ der Höhepunkt der Turnschau am Sonntagnachmittag. Große Sprünge konnten auch weniger Geübte beim großen Bungee-Trampolin machen. Gut abgesichert waren Luftsprünge von vier Personen gleichzeitig bis in eine Höhe von acht Metern möglich. Auch die Voltegiergruppe des RV Höven war mit neun Mädchen und ihrem hölzernen Bockpferd „Erna“ gekommen, um Einblicke in ihr Trainingsprogramm zu bieten. Die Wardenburgerinnen brachten aber auch lebendige Ponys mit, auf denen die Kinder Kurzausflüge durch den Waldpark unternehmen konnten.

Hungrig oder durstig musste niemand wieder nach Hause gehen, denn in großer Vielfalt waren auf der Festmeile von der OLB-Filiale bis zum Auvers-le-Hamon-Platz zahlreiche Möglichkeiten vorhanden, den Gaumen zu verwöhnen. So bot der Orts- und Bürgerverein u.a. den „Sandyburger“ an, in der Aalräucherei dufteten die Makrelen, die Büffelfarm Hatten servierte ihre Büffelbratwurst, im Café-Garten der Familie Setje lud ein Kuchen- und Tortenbüfett ein und am Stand von Ortrud und Hartmut Wiemer gab es Flammkuchen und frisch Bretzeln. Auch die Malteser zeigten Flagge und stellten ihre Rettungsfahrzeuge aus.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten
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