SANDKRUG - SANDKRUG/SO - Stein für Stein wächst bei den Sandkruger Pastoren Lars Dede und Kerstin Keßler die Hoffnung, im nächsten Jahr die Umgestaltung der Kreuz-Kirche und des Albert-Schweitzer-Hauses in Angriff nehmen zu können: Je mehr symbolische Bausteine verkauft werden, desto konkreter wird das mit dem Oberkirchenrat bereits abgestimmte Vorhaben. Bislang hat die ev.-luth. Kirchengemeinde 155 der kleinen Ziegelsteine für jeweils fünf Euro abgesetzt – 136 beim Sandy-Fest und weitere 19 beim Zeltgottesdienst zum Erntefest in Hatterwüsting.

Der Verkauf wird am kommenden Sonntag, 2. Oktober, beim Erntedankgottesdienst fortgesetzt. Zu Beginn um 10 Uhr wird die Hatterwüstinger Erntekrone in die Kreuzkirche einziehen. Der Gottesdienst, der gleichzeitig den Abschluss der Kinderbibeltage markiert, steht unter dem Motto „Was uns anvertraut ist“.

Die Sandkruger Pastoren hoffen, dass ihnen möglichst viele Spendenmittel für den Ausbau des Gemeindezentrums anvertraut werden. Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass rund 20 000 Euro eingeworben werden müssen. „Wenn sich jedes Gemeindeglied einen der symbolischen Steine kaufen würde, könnten wir diese Summe sogar weit übertreffen“, ist Pastor Dede optimistisch. Ein Vorbereitungskreis macht sich bereits Gedanken über weitere Spendenaktionen. So wird fürs nächste Jahr eine Konzertreihe geplant, deren Einnahmen dem Umbau zu Gute kommen sollen. Auch ein Sponsorenlauf, eventuell in Verbindung mit dem Gemeindefest, ist angedacht.

Durch den Ausbau nach den Plänen des Oldenburger Architekten Prof. Dr. Volker Droste soll Raum für 80 zusätzliche Sitzplätze geschaffen und gleichzeitig der kirchliche Charakter des Gebäudes stärker betont werden. Zudem sollen Heizung, Beleuchtung und Akustik verbessert werden.