Streekermoor - Normalerweise hätten die Sandkruger Schützen an diesem Wochenende ihr Schützenfest gefeiert. Wegen der Corona-Pandemie gibt es nun weder große Partys im Festzelt, noch eine Siegerehrung. Das erste Mal seit der Vereinsgründung in 1955. „Wir sehen das mit Tränen in den Augen“, sagt 1. Vorsitzender Benjamin Stanke.

Doch es gibt auch positive Nachrichten. Das Vereinsheim an der Blumenstraße in Streekermoor ist in den zurückliegenden Wochen umgebaut worden. Anstelle des alten Kamins, der viel Platz verbrauchte, gibt es jetzt eine große Tür zum neu angelegten Garten mit Terrasse. Das aus den 80er Jahren stammende Dach ist erneuert und damit besser gedämmt worden. Zusammen mit der jetzt kompletten Umrüstung aller Lampen auf LED, rechnen die Schützen mit erheblichen niedrigeren Energiekosten. 65 000 Euro hat der Verein in die Modernisierung seines Hauses gesteckt. Zuschüsse gab es von der Gemeinde, dem Landessportbund und dem Landkreis.

Während die Terrasse in Eigenleistung entstand, hat der Verein ansonsten auf örtliche Handwerker gesetzt: Dieter Olbrich (Fenster), Einemann (Elektrik), Holger Weerts (Dach), Harald Gröbke (Maurerarbeiten), Alex Wersch (Fliesen) und Container Rathkamp (Erdarbeiten). An diesem Sonntag, 11 Uhr, setzen die Schützen eine Tradition fort. Auch wenn es kein Schützenfest gibt, legen sie am Ehrenmal in Sandkrug, Bümmersteder Straße, einen Kranz nieder. Gäste können gerne mit dem nötigen Abstand daran teilnehmen.

Das Ortspokalschießen soll im Spätsommer bzw. Frühherbst nachgeholt werden.