Sandhatten - Eine lebensbedrohliche Situation oder die Diagnose einer unheilbaren Krankheit verändert meist nicht nur das Leben des Betroffenen, sondern auch seiner Angehörigen. Der Ambulante Kinderhospizdienst Oldenburg begleitet und unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien in einer derartigen Situation.
Diese 2006 vom Evangelischen Hospizdienst initiierte Einrichtung ist es wert, unterstützt zu werden. Das finden auch Katja und Marcus Schneider, die Betreiber des privaten Alten- und Pflegeheimes Landhaus Heuermann in Sandhatten. Aus diesem Grund haben sie den aufgerundeten Reinerlös eines Festes für die 25 Heimbewohner kürzlich an Simone Dunai, Mitarbeiterin des Ambulanten Kinderhospizdienstes, übergeben.
Zwölf Familien werden laut Dunai derzeit von besonders vorbereiteten und qualifizierten Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet – zu Hause, im vertrauten Umfeld, im Kindergarten, in der Schule, im Krankenhaus oder wo immer das Kind, der Jugendliche lebt.
Grundsätzlich steht der Ambulante Kinderhospizdienst ab der Diagnosestellung den Betroffenen zur Verfügung. Für die Eltern sei das Hilfsangebot unentgeltlich, betont Dunai. Um das zu ermöglichen, werden ehrenamtliche Mitarbeiter durch eine umfangreiche Aufbauschulung der Stiftung Evangelischer Hospizdienst besonders vorbereitet.
Zu den Angeboten zählt auch ein Trauerbegleitangebot, bei dem der Kontakt übers Internet hergestellt wird. Junge Ehrenamtliche sowie Hauptamtliche geben kostenlos Hilfestellung. Die Schweigepflicht bleibt dabei oberste Priorität.
