Sandkrug - Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Ansgar Focke besuchte am Sonnabend die Niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) die im Bau befindliche Wohnanlage der Diakonie Himmelsthür an der Ladestraße in Sandkrug.

Begrüßt wurde sie von Bürgermeisterin Elke Szepanski und dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Manfred Huck sowie von Pastor Ulrich Stoebe (Vorstand der Diakonie Himmelsthür), Jörg-Arendt-Uhde (Regionalgeschäftsführer aus Wildeshausen), Pastorin Ute Quednow (Geschäftsführerin Diakoniemarketing und Qualitätsentwicklung), Birgit Hopp (stellvertretende Regionalgeschäftsführerin und Projektleiterin Sandkrug), Merle Conrads (Wohnbereichsleiterin der Projekte in Sandkrug), Henning Baden (Kundenmanager) und Pfarrer Thomas Feld (Theologischer Vorstand des Diakonischen Werks). Pastor Stoebe bedankte sich bei der Landesregierung für die Unterstützung bei der Realisierung des Wohnprojektes und stellte fest, dass Inklusion für seine Organisation nicht nur ein theoretischer Begriff sei, sondern tatkräftig in der Praxis umgesetzt werde. Ausgehend von der Kreisstadt Wildeshausen werden wie in Sandkrug mit dem bereits bezogenen Wohnhaus in der Wümmestraße, dem gegenüber liegenden Projekt in der Allerstraße und der Anlage in der Ladestraße, dessen Bauabnahme im Mai sein wird, weitere Wohneinheiten in der Region errichtet. Am Kiebitzweg befindet sich ein viertes Projekt bereits in der Planungsphase.

Die CDU-Ministerin bezeichnete diese Wohninitiative als große Aufgabe für die Zukunft, in die auch die Schule und die Arbeitswelt mit einbezogen werden müssen. Die Errichtung von größeren und kleineren Einrichtungen sei eine Herausforderung für die Gesamtgesellschaft.

Jörg Arendt-Uhde sah eine große Herausforderung darin, „Vorbehalte in den Köpfen der Mitmenschen abzubauen“ und die Nachbarn mit einzubeziehen. Das sei in den Sandkruger Projekten gelungen, lobte Ansgar Focke. Er bezeichnete diese Einrichtung als „Haus der Gesellschaft“ und erinnerte an die beispielhafte Atmosphäre beim wenige Wochen zurückliegenden Richtfest. Mit 1,8 Millionen Euro habe sich das Land gemeinsam mit der „Aktion Mensch“ an den Investitionen beteiligt.

Hatten habe bereits eine langjährige Tradition mit der Integration behinderter Menschen, hob Elke Szepanski hervor. Anschließend traf man sich im fertig gestellten Haus in der Wümmestraße und besuchte dort den ersten Bewohner Martin Feth.