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ZUCHT: Vorzeigeanlage präsentiert sich der Öffentlichkeit

13.05.2008

HATTERWüSTING Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich am Pfingstmontag der dritte Fohlenjahrgang des Hengstes „Serano Gold“ von Sandro Hit-Grundstein II und der zweite Jahrgang von „Sungold“ auf der Hengststation Ahlers am Wulfsweg 1 in Hatten. Nach dem großen Vorjahreserfolg hatte sich die Inhaberin der Deckstation, Birte Ahlers, nach einem „Familienrat“ dazu entschlossen, auch in diesem Jahr wieder einen Tag der offenen Tür zu veranstalten.

Gesagt, getan. Rund 2000 Einladungen an Züchter im In- und Ausland gingen auf die Reise, 500 von ihnen ließen es sich nicht nehmen, ein anspruchsvolles und qualitativ hohes Fohlenchampionat mit 20 Kandidaten auf der Vorzeigeanlage in Hatten mitzuerleben. Dabei waren Fachleute auch aus Belgien, den Niederlanden und Österreich vor Ort, die sich einen Überblick über die Nachzucht verschaffen wollten.

„Über 100 Fohlen werden in diesem Jahr aus der Zucht mit unseren Deckhengsten geboren“, erklärte Heinz Ahlers nicht ohne Stolz. Zurzeit sind auf der Deckstation am Wulfsweg vier Hengste aufgestallt. Neben den schon erwähnten „Serano Gold“ und „Sungold“ stehen noch „Lifeclass“ von Londonderry – Sherlock Holmes sowie „Pik Noir“ von Pik Bube-Wanderfalk zur Verfügung. Ferner gibt es von „Belissimo M“ von Beltain-Romadour II und „Jazz“ von Cocktail-Ulster-Amor Samen im Vertrieb.

Neben der Fohlenschau und Bewertung fand ein freier Verkauf, aber auch die Präsentation der Hengste unter dem Sattel von Birte Ahlers statt. Die hohen Zuwachsraten im Deckgeschäft lassen die Qualität der Deckhengste von der Station Ahlers erkennen. Seit 2005 gibt es die Deckstation, die sich aus einer Hengstaufzucht entwickelt hat.

Birte Ahlers, heute 27 Jahre alt, ist erst die zweite Frau, die den Schritt in diese eher von Männern beherrschte Welt wagte. Aber unter dem Strich sei die Hengststation Ahlers ein Familienbetrieb, meint sie, denn am Erfolg ist maßgeblich auch ihr Vater Heinz Ahlers beteiligt. Aber auch die Mutter hilft inzwischen tatkräftig bei der Buchführung mit.

Die heutige Chefin der Station wurde von dem „Pferdevirus“ schon als kleines Mädchen angesteckt. Birte Ahlers brachte es im Turniersport bis zur schweren Klasse in der Dressur – und das natürlich auf einem selbst aufgezogenen Pferd. Das kaufmännische Rüstzeug eignete sich die 27-Jährige durch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Oldenburg an.

Aber natürlich sitzt sie trotzdem immer noch gern im Sattel – wie jetzt auch am Tag der offenen Tür bei der Vorstellung der Deckhengste unter dem Sattel.

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