Hatterwüsting - Ordnungsgemäße Lagerung von Waffen und Munition, qualifiziertes Personal sowie einen geeigneten Übungsraums – die Gründung einer Jagdschule bringt Herausforderungen mit sich. Was mit solch einem Vorhaben alles verbunden ist, ist bei der Jahreshauptversammlung des Hegerings Hatten von Erich Kreye vorgestellt worden. Es war eines von mehreren Themen.

66 Mitglieder und Gäste, unter anderem Bürgermeister Christian Pundt und Kreisjägermeister Friedrich Hollmann, konnte Hegeringleiter Gerno Köhrmann zur Versammlung im Hotel Meiners in Hatterwüsting begrüßen.

Mit einer Schweigeminute und dem „letzten Hallali“ durch die Jagdhornbläser aus Dingstede wurde anfangs der verstorbenen Mitglieder Uwe Homann und Werner Kreye gedacht. Anschließend wurde Johann Schütte für seine 40-jährige Mitgliedschaft vom Hegeringleiter, unterstützt vom Bürgermeister und dem Kreisjägermeister, ausgezeichnet. Weitere Jubilare (Günther Diers und Jürgen Tammen für 25 Jahre) und die Neuaufnahme (Ingo Grahlmann) waren nicht anwesend.

Köhrmann verlas den Streckenbericht. Dabei wurde unter anderem die Fahrt zur Ausgleichfläche am Grünen Weg erwähnt. Diplom-Biologe Volker Moritz erläuterte diese Maßnahme.

Nach den Berichten der Obmänner folgten Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht sowie die einmütige Entlastung des Vorstandes. Zum neuen Kassenprüfer wurde Gert Gramberg von der Versammlung gewählt.

Kreisjägermeister Friedrich Hollmann trug ebenfalls einen Bericht vor. Darin bedauerte er die enorm gestiegenen Wildunfälle im gesamten Landkreis und den damit verbundenen Aufwand zur Entsorgung der Tierkörper durch die Jägerschaft. Kritisiert wurden die erheblich gestiegenen Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Er forderte alle Reviere zur Teilnahme an der Gänsezählung und dem Ausfüllen der Wildtiererfassungsbögen auf.

Außerdem machte Hollmann auf einen Vortrag über Blühsaatmischungen am 5. April im Schützenhof Kirchhatten aufmerksam.