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NWZonline.de Region

„Heiß-kalte“ Seefahrt für neues Schiff

08.01.2014

Wilhelmshaven Nur ein bis zwei Sonnenstunden pro Tag, gut 20 Regentage im Monat und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Island im Winter – das klingt nicht nach idealem Reiseziel. Für den Einsatzgruppenversorger „Bonn“ aber wird bei der anstehenden Fahrt Reykjavik der erste Hafen sein. Von dort geht es über die Gewässer vor Grönland nach Halifax (Kanada), New York, Santo Domingo (Dominikanische Republik), Lagos (Nigeria) und Las Palmas auf Gran Canaria zurück nach Wilhelmshaven.

Was sich wie eine Kreuzfahrt anhören mag, hat einen ganz pragmatischen Grund: „Nach der Indienststellung im vergangenen Jahr müssen wir in den kommenden Monaten prüfen, ob das neue Waffensystem auch leistet, was vereinbart wurde – oder möglicherweise sogar noch mehr kann. Und zwar auch unter extremen klimatischen Bedingungen“, erläutert Fregattenkapitän Björn Laue. .

Deshalb Grönland, Karibik und Westafrika. Erst Kälte, dann die Hitze. Bei der Bundeswehr heißt das offiziell „Integrierte Nachweisprüfung“, zuständig ist das Zentrum Einsatzprüfung des Marineunterstützungskommandos – früher als Kommando Truppenversuche bekannt.

So werden denn auch neben der rund 130-köpfigen Stammbesatzung (Soll: 167) etwa 25 Mitarbeiter des Zentrums Einsatzprüfung und der Wehrtechnischen Dienststelle 71 für die Fahrt an Bord sein. „Bordhubschrauber werden wir hingegen nicht dabei haben“, sagt der Wilhelmshavener Björn Laue.

Bis zum geplanten Auslaufen am kommenden Dienstag um 10 Uhr ist an Bord der „Bonn“ noch einiges zu tun. Umbauten und Reparaturen müssen abgeschlossen werden. Dann heißt es Abschied nehmen; die Heimkehr ist für den 24. Mai geplant.

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