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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Altmeister kommen mit neuen Streifen

13.05.2008

CANNES Alte Liebe rostet nicht: 24 Jahre nach seiner Goldenen Palme für „Paris, Texas“ geht der Deutsche Wim Wenders zum neunten Mal mit einem Film im Wettbewerb von Cannes an den Start.

Auch etliche andere treue Partnerschaften werden beim 61. Durchgang des größten Filmfestes der Welt (14.–25. Mai) aufgefrischt. Doch was wäre ein Festival ohne junge Flirts? Fast der Hälfte aller Teilnehmer im Wettbewerbsprogramm steht das aufregende „erste Mal“ einer Premiere im Festivalpalais bevor.

Zu den ganz lässigen Veteranen mitten im Trubel von Cannes gehört neben Wenders, der das Drama „Palermo Shooting“ mit Campino von den Toten Hosen mitbringt, sicherlich auch Palmen- und Oscar-Gewinner Clint Eastwood (77). Er zeigt „Changeling“ (Das Wechselbalg), ein Drama über eine Mutter, deren Kind in den 1920er Jahren gekidnappt wird. Angelina Jolie spielt die Hauptrolle, John Malkovich ist als Polizist dabei. Ob sich Jolie allerdings kurz vor der Geburt ihrer Zwillinge mit ihrem Liebsten Brad Pitt durch das Gedränge der Fotografen schiebt, ist noch unklar.

Gewohnt bescheiden und zurückhaltend wird wohl wieder der Auftritt von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Das belgische Bruderpaar, das für seine kleinen, realistischen Dramen schon zweimal den Hauptpreis gewonnen hat, zeigt dieses Mal „Le silence de Lorna“ (Lornas Stille).

Viel Erfahrung mit den Verrücktheiten von Cannes hat auch der Amerikaner Steven Soderbergh (45), Gewinner 1989 mit „Sex, Lügen und Video“. Er verlangt vom Publikum dieses Mal Sitzfleisch, denn sein Werk „Che“ besteht aus zwei kompletten Spielfilmen über den kubanischen Revolutionsführer Che Guevara (Benicio del Toro) und ist 4 Stunden 28 Minuten lang.

Starkino mit Anspruch bieten auch die anderen US-Amerikaner in der Konkurrenz: Joaquin Phoenix und Gwyneth Paltrow spielen in James Grays Liebesdrama „Two Lovers“ ein Paar in Brooklyn. Und der erfolgreiche Drehbuchautor Charlie Kaufman verwickelt in seiner ersten Regie „Synecdoche, New York“ Größen wie Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener und Jennifer Jason Leigh in eine komplizierte Big-Apple-Geschichte.

Einen starken Eindruck wollen die Lateinamerikaner mit vier Produktionen hinterlassen. Für den Eröffnungsfilm „Blindness“ (Die Stadt der Blinden) mit Julianne Moore nach dem Roman des Literaturnobelpreisträgers José Saramago macht das Festival eine Ausnahme von der Regel, wonach der Appetizer zum Kinomenü eigentlich immer außer Konkurrenz läuft.

Neben all den ernsten Themen hat in Cannes immer auch der Spaß seinen Platz. Unbestrittener Entertainment-Höhepunkt wird die Weltpremiere von Steven Spielbergs Abenteuer „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ mit Harrison Ford und Cate Blanchett.

www.festival-cannes.fr

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