BERLIN - Kurz nach dem Krieg stand Heesters, damals bereits österreichischer Staatsbürger, in Wien auf der Bühne. Zuerst in „Bel ami“, später auch als Danilo in Lehars „Lustiger Witwe“. 750 Mal sang er als Honore in „Gigi“. Den Danilo spielte er allein 1600 Mal. Mit der Paraderolle des greisen Casanova in Karl Gassauers „Casanova auf Schloss Dux“ war er ab 1986 auf Tournee. Ab 1996 stand er auch erstmals mit seiner Frau Simone Rethel gemeinsam auf der Bühne („Ein gesegnetes Alter“ von Curth Flatow). 2002 war Heesters in Anton Tschechows Stück „Der Kirschgarten“ der uralte Diener Firs. 2003 spielte er als fast 100-Jähriger in Stuttgart in einer musikalischen Hommage sich selbst.
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