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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Pandemie: Virusvariante zwingt zum Handeln

30.11.2021

Berlin /Hannover Wie geht es weiter in der Pandemie? Der Stand der Dinge

Bund-Länder-Runde

Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder wollen am Dienstag ab 13 Uhr mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem künftigen Kanzler Olaf Scholz (SPD) beraten. Bei der telefonischen Abstimmung soll auch die für Dienstag erwartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Bundesnotbremse besprochen werden. Die Karlsruher Richter wollen dabei klären, ob und inwieweit der Gesetzgeber die Bevölkerung zu Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen verpflichten und Schulschließungen veranlassen darf. Aus der geplanten Ampel-Koalition hieß es, vor einer möglichen Verschärfung des Corona-Kurses sollten die Karlsruher Entscheidungen abgewartet werden. Das Gespräch der Länder mit Merkel/Scholz soll allerdings das Format der Ministerpräsidentenkonferenz nicht ersetzen. Offizieller Anlass ist, dass Merkel und Scholz die Länderchefs über den neuen Corona-Krisenstab im Kanzleramt informieren.

Omikron

In Niedersachsen gibt es einen ersten Verdachtsfall der Omikron-Variante des Coronavirus. Nach einem Aufenthalt in Südafrika bestehe bei einem Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel der begründete Verdacht, dass er mit dieser Variante infiziert sein könnte, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Hannover mit. Derzeit befinde er sich in Isolation. Der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, Christian Drosten, sagte am Sonntag zu Omikron: „Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt“. Er fügte an: „Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann, es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist.“ Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet derweil laut eigenen Angaben neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs. „Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an“, teilte eine Biontech-Sprecherin mit.

Krisenstab

Der von den SPD, Grünen und FDP geplante neue Corona-Krisenstab soll nach Angaben der geschäftsführenden Bundesregierung „baldmöglichst“ starten. Über die Einsetzung und die Aufgabenstellung stehen Merkel und Scholz in sehr engem Kontakt, so Regierungssprecher Steffen Seibert.

Lockdown

Nichts Genaues weiß man (noch) nicht. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kündigte aber an, die Ampel wolle Maßnahmen verschärfen. Es werde „noch in dieser Woche“ entsprechende Vorschläge geben. Angesichts hoher Infektionszahlen ist nach Lauterbachs Einschätzung eine Schließung von Bars, Clubs und Diskotheken unumgänglich. Darüber hinaus werde es wahrscheinlich eine verbindliche Maskenpflicht an Schulen geben sowie weitere Einschränkungen für Ungeimpfte. Hintergrund der Verschärfungen ist auch die neue Omikron-Variante des Virus, die nach Lauterbachs Worten „zur Unzeit“ kommt.

Impfungen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) legte ihre wissenschaftliche Begründung zu Auffrischimpfungen für alle Erwachsenen vor und richtete einen deutlichen Impfaufruf an Ungeimpfte. Die Zahl der Covid-19-Krankenhausaufnahmen sei bei ihnen je nach Alter und Region 5- bis 15¬fach höher als bei Geimpften, heißt es im Fazit des am Montag veröffentlichten Papiers. Die Zahl der noch nicht geimpften Erwachsenen in Deutschland wird mit rund 15 Millionen angegeben. Dies tra ge maßgeblich zur vierten Welle und zur hohen Zahl an Covid-19-Patienten in Krankenhäusern bei. Zum Impfabstand heißt es, dass dieser „in der Regel“ sechs Monate betragen solle. Generell kürzere Abstände schienen wegen derzeit eingeschränkter Impfkapazitäten nicht durchführbar.

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