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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Irak-Kriegs-Nein und Fluthilfe retten Schröder

19.08.2017

Berlin Nach dem fulminanten Sieg gegen Helmut Kohl dauert es nicht einmal eine Legislaturperiode – und Rot/Grün hat die Sympathie der Wähler schon wieder verloren. Die hohe Arbeitslosigkeit – mehr als vier Millionen Erwerbslose – hängt an SPD-Kanzler Gerhard Schröder 2002 wie ein Klotz am Bein. Den Grünen wiederum läuft im Streit um Auslandseinsätze der Bundeswehr die Basis weg.

Der Herausforderer, Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU), hat sich den Job im Ringen mit CDU-Chefin Angela Merkel gesichert: beim legendären Frühstück in Wolfratshausen.

Mit zwei Schachzügen kann Schröder das Blatt wenden: Bei der Flutkatastrophe in Ostdeutschland demonstriert er in Gummistiefeln und Regenjacke Tatkraft. Und sein Nein zu einer deutschen Beteiligung an einem möglichen Irak-Krieg verärgert zwar die Amerikaner, freut aber die Wähler daheim. Am Wahlabend liegen Union und SPD gleichauf, doch die Sozialdemokraten erhalten noch drei Überhangmandate.

Wahlergebnis am 22. September 2002: CDU/CSU 38,5 Prozent; SPD 38,5; Grüne 8,6; FDP 7,4; PDS 4,0 (ausgeschieden, nur zwei direkt gewählte Abgeordnete bleiben im Parlament); Sonstige 3,0; Mandate der Koalition von SPD und Grünen: 306 von 603.

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