Berlin - Eine Twitter-Solidaritätsaktion für die antirassistischen Proteste in den USA hat der SPD und ihrer Vorsitzenden Saskia Esken Kritik eingebracht. Esken und der SPD-Parteivorstand hatten auf US-Präsident Donald Trump reagiert, der die Proteste als von Linksradikalen gesteuert darstellt und ein Verbot der sogenannten Antifa angekündigt hat. Wie viele andere im Netz bekannte sich die SPD demonstrativ zu den Geschmähten. Esken twitterte unter Nennung ihres Alters: „58 und Antifa. Selbstverständlich.“ Der SPD-Vorstand schrieb zum Alter der Partei: „157 und Antifa. Selbstverständlich.“ Unter der Abkürzung Antifa für Antifaschisten agieren in Deutschland auch linksradikale Gruppen, die vom Verfassungsschutz als extremistisch und/oder gewalttätig eingestuft und beobachtet werden. Kritik gab es aus Reihen der CDU und FDP.