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BESUCH „Wünsche mir den Berlin-Auftritt als Tradition“

Von Rasmus Buchsteiner

Frage:

US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama kommt am Donnerstag nach Berlin. Welches Signal wird von dem Besuch ausgehen?

Voigt:

Ich hoffe, dass Barack Obama – wie jeder andere amerikanische Präsidentschaftskandidat bisher – mit Wohlwollen, Neugier und Freude in Deutschland empfangen wird. Wir müssen ein Interesse daran haben, dass sich US-Präsidentschaftskandidaten, bereits während sie sich um das Amt bewerben, um ein enges Verhältnis zu Deutschland bemühen. Es liegt eine große Chance darin, dass Barack Obama Berlin und nicht Paris oder London wählt, um seine Vision für die Zukunft der europäisch-amerikanischen Beziehungen darzulegen.

Frage:

Frankreich und Großbritannien sind nicht gerade glücklich damit, dass Obama zunächst nach Deutschland kommt . . .

Voigt:

Moment mal! Erst war er doch in Afghanistan, dann im Irak – dort geht es um die derzeit größten Herausforderungen für einen künftigen US-Präsidenten. Und abgesehen davon: Es wäre doch schön, wenn Berlin-Auftritte der Bewerber um die US-Präsidentschaft zur Tradition würden. Mit dem politischen Klein-Klein darüber, dass der Deutschland-Besuch eines Kandidaten Teil des amerikanischen Wahlkampfes wird, sollte es endlich ein Ende haben. Im Übrigen sind auch deutsche Kanzlerkandidaten während ihrer Wahlkämpfe nach Washington gereist und im Oval Office empfangen worden.

Frage:

Was spricht gegen den Auftritt am Brandenburger Tor und für die Siegessäule?

Voigt:

Fast jeder Ort in Berlin spiegelt die Komplexität der deutschen Geschichte wieder. Das gilt für die Siegessäule und auch für das Brandenburger Tor. Dort sind nach Hitlers Machtergreifung nationalsozialistische SA-Truppen mit ihren Fackeln durchmarschiert. Heute steht das Tor aber für die Überwindung der deutschen Teilung, auch für den Gedanken der Freiheit und die Solidarität der Amerikaner mit den Deutschen.

Frage:

Wie wichtig ist die Europareise mit dem Auftritt in Berlin für den Wahlkämpfer Obama?

Voigt:

Das sollte man nicht überbewerten. Wichtiger waren sicherlich die Reisen Obamas nach Bagdad und Kabul.
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