Früher war er der „Party-Prinz“, doch längst ist der mittlerweile 33 Jahre alte Harry ruhiger geworden. Als ganz junger Mann fiel der Rotschopf vor allem durch Saufgelage und Frauengeschichten auf. Sein bekanntester Fehltritt ereignete sich im Jahr 2005: Der damals 20-Jährige erschien mit einer Hakenkreuzbinde auf einer Kostümparty. „Harry the Nazi“ titelte die Boulevardzeitung „The Sun“ anschließend.
In den vergangenen Jahren hatte Harry zunehmend seriösere Auftritte. Er diente zehn Jahre in der Armee, wurde dort zum Hubschrauberpiloten ausgebildet und war zweimal in Afghanistan im Einsatz. Im Juni 2015 beendete Harry seinen Dienst. Bis dahin war er in der Hierarchie zum Captain aufgestiegen. Schon während seiner Zeit in den Streitkräften engagierte sich der Prinz für wohltätige Zwecke. So machte er viele positive Schlagzeilen mit seinem Einsatz für aidskranke Kinder in Afrika oder versehrte Veteranen.
Bei Frauen gilt der jüngere Sohn von Prinzessin Diana als höchst beliebt, britische Medien bezeichneten ihn in seinen Solo-Zeiten gern als den begehrtesten Junggesellen. Seine sportliche Figur und der Ruf, ein Rebell zu sein, kommen ihm da zugute. Sein großer Bruder William wird von vielen als langweiliger wahrgenommen. Ganz anders der jüngere Prinz: Harry lässt kaum eine Gelegenheit aus, hinter einem Ball herzurennen oder mit Kindern herumzualbern.
Harrys Partnerinnen waren immer wieder ein Thema. Dass derart über seinen Beziehungsstatus geredet wurde, störte ihn – daraus machte er kein Geheimnis. Noch im Sommer 2016 hatte er sich beklagt, er habe Schwierigkeiten, eine Partnerin zu finden, weil sich die Presse gleich auf jede Frau stürze. Dann lernte Harry die US-Schauspielerin Meghan Markle kennen, und nach einigen Wochen voller Gerüchte machten die beiden vor einem Jahr ihre Beziehung öffentlich.
In der britischen Thronfolge nimmt Harry, der eigentlich Henry heißt, derzeit Platz fünf ein – hinter seinem Vater Prinz Charles, seinem Bruder William sowie dessen Kindern George und Charlotte.
