Eschede - Im niedersächsischen Eschede wird an diesem Montag an das Zugunglück von 1998 erinnert. Zum 15. Jahrestag kommen Hinterbliebene, Überlebende, Helfer und Vertreter der Deutschen Bahn in dem Ort bei Celle zunächst zum stillen Gedenken zusammen, wie die Bahn mitteilte. Anschließend halten unter anderen Bahnchef Rüdiger Grube und der Sprecher der „Selbsthilfe Eschede“, Heinrich Löwen, Ansprachen.

Für Löwen hat der 15. Jahrestag des Unglücks eine besondere Bedeutung, weil die neu gestaltete Gedenkstätte offiziell vorgestellt wird. Die Namenswand zum Gedenken an die Opfer sei gegen eine neue Wand aus beständigen Granitstelen ausgetauscht worden, sagte er. Das vorherige Denkmal sei vom Verfall bedroht gewesen.