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Unfall Bei Delmenhorst
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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Junge Oldenburger treffen auf 1500 Gleichgesinnte

03.08.2019

Dortmund /Oldenburg Während ihre Altersgenossen ihren Sommerurlaub genießen, kämpfen junge Aktivisten in Dortmund weiter für ein besseres Klima. 1500 Schüler und Studenten zwischen zehn und 28 Jahren tauschen sich noch bis Sonntag beim Fridays-for-Future-Sommerkongress aus. Auch acht Aktivisten der Oldenburger Ortsgruppe sind dabei. Ziel des Kongresses sei es, sich zu vernetzen, auszutauschen und zu bestärken. Entscheidungen über die Zukunft der Bewegung sollen laut den Organisatoren ausdrücklich nicht an diesem Wochenende getroffen werden.

Seit Dezember streiken freitags Schüler, Studenten und vereinzelt Erwachsene deutschlandweit für ein besseres Klima. In Oldenburg gingen in den vergangenen Monaten bis zu 2000 Demonstranten auf die Straße. Beim Sommerkongress kommen Akteure aus ganz Deutschland zusammen.

Zelte und Großküche

Am Rande eines weitläufigen Dortmunder Parks herrscht Camp-Atmosphäre mit Wir-Gefühl. 47 Großzelte und eine Großküche mit Essensausgabe lassen den Park wie ein Festival-Gelände erscheinen. Immer wieder stimmen die Aktivisten neue Protestparolen an, schildert Benedikt Nickel von der Oldenburger Fridays-for-Future-Gruppe das Geschehen. „Es ist unglaublich, wie motiviert die Leute hier sind.“

Workshops, Podiumsgespräche und Vernetzungstreffen stehen im Mittelpunkt. Die Aktivisten aus Oldenburg und Umgebung möchten laut Nickel lernen, wie sie ihre Social-Media-Kanäle zielführender bestücken, Menschen besser mobilisieren und die Ortsgruppe effektiver organisieren können. Auch die Angst, dass der Hype um die Klimabewegung abebben könnte, schwingt beim Kongress mit. „Das ist eine Sorge, die alle begleitet“, sagt der 26-jährige Oldenburger. Somit wollen sich die Aktivisten bei dem Treffen in Dortmund auch gegenseitig stärken.

Nickel ist optimistisch: „Wir haben bei den Politikern ein Bewusstsein geschaffen.“ Jetzt wollen sie konstruktiv gemeinsam mit der Politik ihre Vorhaben umsetzen. Erste Gespräche mit Parteien in Oldenburg haben schon stattgefunden. Auch an einem Umweltausschuss haben Aktivisten der Ortsgruppe teilgenommen. Doch das Ziel sei noch nicht erreicht. „Auch die Stadt Oldenburg muss was tun“, sagt Nickel. Auf Gespräche müssten jetzt Taten folgen. „Die Umsetzung läuft noch nicht so schnell, wie es das Klima brauchen würde.“

Demo in Dortmund

Wie sich die Zusammenarbeit zwischen den jungen Aktivisten und Politikern am besten gestalten lasse, weiß Nickel. Als Mitglied der Bürgerlobby „Citizens’ Climate Lobby“ hat er gelernt, konstruktive Gespräche zu führen. Um dieses Wissen anderen Klimaaktivisten aus ganz Deutschland zu vermitteln, gibt er beim Sommerkongress den Workshop „Lobbyismus für das Klima“. „Da erkläre ich, wie man sich nicht unterbuttern lässt, aber auch die Politiker nicht vor den Kopf stößt“, sagt Nickel.

Auch während des Kongresses wird demonstriert: Am Freitag zogen Schüler und Studenten mit Sprechchören, Musik und Plakaten durch die Dortmunder Innenstadt. Die Veranstalter schätzten die Teilnehmerzahl auf 1500. Nach der Demonstration starteten die Aktivisten mehrere kleine Aktionen in der Stadt. „Diese sollen auf den internationalen Klimastreik am 20. September aufmerksam machen“, so Nickel. „Da sollen nicht nur Schüler streiken, sondern Menschen aus der gesamten Gesellschaft.“

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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