HAMBURG/ - HAMBURG/DPA - Airbus hat alle Arbeiten an der Frachtversion des neuen Großraumflugzeugs A 380 auf Eis gelegt. Unter anderem für die Frachtversion hatte der Airbus-Konzern am Standort Hamburg-Finkenwerder einen umfangreichen Ausbau durchgesetzt – gegen heftige Proteste. Programmchef Mario Heinen begründete den Schritt mit den großen finanziellen Herausforderungen und dem Fehlen einer kurzfristigen Marktperspektive für das Frachtmodell A 380 F. Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) betonte, die Start- und Landebahn sei „ja nicht nur für diese beiden Aufträge gebaut worden“. Zwei Kunden waren abgesprungen. Der letzte Verbliebene, UPS, deutete ein Hinauszögern an.
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