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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Digitalisierung: So funktioniert das digitale Lernen zu Hause

29.04.2020

Hannover Da die Schulen den regulären Schulbetrieb nur eingeschränkt wieder aufnehmen können, müssen sie für die Schülerinnen und Schüler das „Lernen zu Hause“ organisieren und begleiten. Die Lehrkräfte haben „die Pflicht, den Lernenden eine Rückmeldung über erbrachte Leistungen zu geben“, heißt es in dem entsprechenden Erlass des Niedersächsischen Kultusministeriums von Mitte April an die Schulleitungen.

Die Schule müsse die entsprechenden Voraussetzungen, etwa bei der vorhandenen Technik, berücksichtigen.

Umfang des Lernens

Die tägliche Lernzeit muss dem Alter und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler angepasst sein. So gelten für die Jahrgänge 9 und 10 vier Zeitstunden als Richtwert.

Lernaufgaben

Die Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen erhalten regelmäßig verpflichtende Lernaufgaben. Dabei sollten möglichst alle Fächer berücksichtigt werden, die regulär nach Stundenplan vorgesehen seien. „Die Lernaufgaben müssen so konzipiert sein, dass sie von den Schülerinnen und Schülern selbstständig gelöst werden können“, heißt es. Die Nutzung digitaler Möglichkeiten sei „wünschenswert“. Dazu können bereits vorhandene digitale Kommunikationswege wie IServ sowie (ab Mai) die Niedersächsische Bildungscloud (NBC) genutzt werden.

Benotung

Auch wenn das häusliche Lernen grundsätzlich nicht bewertet werde, so können Schüler im Rahmen des Lernens zu Hause für erkennbar selbstständig erbrachte Leistungen auf Wunsch benotet werden.

IServ

Viele Schulen, darunter die Oberschule „Waldschule“ in Hatten (Kreis Oldenburg), arbeiten mit dem IServ-Schulserver, ein kommerzielles Lernmanagement-System. Angeboten werden Module wie etwa E-Mail-Postfächer für Lehrer und Schüler, Foren, Video-Konferenzen, Kalender oder die individuelle Pinnwand. Auch Klassenarbeiten sind möglich. IServ laufe problemlos sagt beispielsweise Silke Müller, Leiterin der „Waldschule“, die zu den bundesweiten Vorreitern bei der Digitalisierung gehört. Ein Riesenthema sei allerdings die Chancengleichheit: Nicht jeder Schüler habe ein digitales Endgerät.

Bildungscloud

43 Schulen erproben die Niedersächsische Bildungscloud (NBC), darunter die Berufsbildenden Schulen (BBS) Am Museumsdorf in Cloppenburg. Die NBC ermögliche die Bereitstellung von Materialien, Stundenplan und Dateien und sichere die Zusammenarbeit. so eine Sprecherin des Kultusministeriums in Hannover. Ein Vorteil gegenüber IServ: „Man kann schulübergreifend im Team arbeiten“, so BBS-Schulleiter Günter Lübke.

Etwa 2000 Schulen haben bereits ihr Interesse für die Cloud angemeldet, die wie geplant Anfang Mai starten soll. Die NBC sei in ihrer jetzigen Prototyp-Version vor allem für die Schulen interessant, die noch keine digitalen Plattformen einsetzen und schnell Unterstützung benötigen.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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