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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Welche Spuren das Bauhaus im Nordwesten hinterließ

16.01.2019

Im Nordwesten Das legendäre Bauhaus ist mit seinen historischen Schauplätzen Weimar, Dessau und Berlin eng verbunden. Doch auch im Nordwesten, vor allem in Oldenburg und Bremen, waren junge Künstler fasziniert von diesen freiheitlichen und innovativen Ideen.

  Oldenburg

Leben und Werk der gebürtigen Oldenburger Hans Martin Fricke, Hermann Gautel und Karl Schwoon sowie des Aurichers Hin Bredendieck wird in einer Ausstellung dokumentiert. In „Zwischen Utopie und Anpassung – Das Bauhaus in Oldenburg“ werden die Lebensläufe der vier Bauhaus-Architekten erzählt. Im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte werden deren Werke vom 27. April bis zum 4. August in Bezug zu Arbeiten der Bauhaus-Meister Kandinsky, Schlemmer und Moholy-Nagy gesetzt.

  Weimar

Walter Gropius gründete 1919 mit der Zusammenlegung von ehemaliger Kunst- und Kunstgewerbeschule das Staatliche Bauhaus. Ihr Architekt Henry van de Velde gilt als Wegbereiter der modernen Architektur. Die von der Bauhaus-Uni genutzten Gebäude sind seit 1996 Unesco-Weltkulturerbe, ebenso das 1923 gebaute Modellhaus am Horn.

  Dessau

Die Stadt wurde nach dem Ortswechsel zum bedeutendsten Standort des Bauhauses, das sichtbare Spuren hinterlassen hat. Berühmt ist das nach Plänen von Gropius errichtete und 1926 eröffnete Hochschulgebäude aus Glas und Stahlbeton, heute Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau. Es gehört ebenso wie die Meisterhaussiedlung mit seinen weißen, kubischen Baukörpern seit 1996 zum Unesco-Weltkulturerbe.

  Berlin

1932 musste das Bauhaus in Dessau schließen und zog nach Berlin um, wo es sich 1933 endgültig auflöste. 1979 eröffnete das Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung, das die umfangreichste Sammlung zur Geschichte des Bauhauses besitzt.

  Bremen

Die Ausstellung „Wilhelm Wagenfeld: Leuchten“ widmet sich vom 23. Mai bis zum 27. Oktober den Leuchten-Entwürfen des Produktdesigners und Bauhaus-Schülers. Zudem ist eine Bauhaus-Schau im Gerhard-Marcks-Haus im Laufe des Jahres 2019 geplant.

  Alfeld

Das Gebäude der Fagus-Werke wurde 1911 vom Architekten Walter Gropius entworfen. Seit 2006 befindet sich im ehemaligen Lagerhaus eine Ausstellung darüber, seit 2011 zählt der Bau zum Unesco-Welterbe. Vom 16. Februar bis 3. November blickt das Werk mit der Ausstellung „MUT – die Provinz und das Bauhaus“ auf seine Gründungsgeschichte zurück.


     www.bauhaus100.de 
     www.landesmuseum-ol.de 
Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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