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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

BUCHMESSE: Indische Schriftsteller in der Heimat oft unbekannt

30.09.2006

[SPITZMARKE]FRANKFURT /MAIN FRANKFURT/MAIN/DPA - Indien, der Gast der Frankfurter Buchmesse, ist ein Land extremer Gegensätze. Es zeigt sich als literarische Schatzkammer mit Autoren von Weltrang und als Markt mit 80 000 Neuerscheinungen und mehr als einer Milliarde Euro Branchenumsatz pro Jahr. Andererseits ist Indien Kandidat für den Buchmessen-Schwerpunkt „Zukunft Bildung“, denn ein Drittel der Menschen über 15 Jahre kann nicht lesen und schreiben.

Außerdem ist Indien ein Land der Vielfalt. Acht Religionen sowie 23 indische Sprachen und Englisch als Amtssprachen deuten auf eine breite kulturelle Mischunghin. Die Sprachgrenzen, aber auch soziale und kulturelle Unterschiede sowie das Analphabetentum bewirken, dass im Westen bekannte indische Autoren in ihrer Heimat zum Teil nur wenig gelesen werden. Viele leben im Ausland.

Salman Rushdie, der in „Mitternachtskinder“ Indiens Unabhängigkeit von den Briten zum Dreh- und Angelpunkt einer großen Geschichte machte, wohnt schon seit Jahrzehnten in Großbritannien und den USA. Rohinton Mistry, der in „Gleichgewicht der Welt“ den Blick auf Indiens Elend und Ungleichheit lenkte, ist Kanadier. Und Vikram Seth, der mit „Zwei Leben“ gerade eine indisch-deutsche Doppel-Biografie vorgelegt hat, verbringt viel Zeit in England.

Über Nacht bekannt wurde im Westen Arundhati Roy mit ihrem Roman „Der Gott der kleinen Dinge“. Chetan Bhagat und Baby Halder beschreiben Indien gleichsam von innen – wenn auch denkbar verschieden. In ihrer Heimat sind sie Bestseller-Autoren, auf Deutsch liegen ihre Bücher noch gar nicht vor.

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