• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Corona-Krise: Unterricht beginnt wieder für dänische Grundschüler

16.04.2020

Kopenhagen Für Zehntausende dänische Kinder hat am Mittwoch der vorsichtige Rückweg aus der Zeit der strikten Corona-Maßnahmen begonnen. Als erstes Land Europas, das sich in der Corona-Krise zur Schließung seiner Schul- und Tageseinrichtungen entschlossen hatte, öffnete Dänemark seine Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen bis zur fünften Klasse wieder.

Unter speziellen Voraussetzungen, wie reichlich Abstand zwischen den Kindern sowie verstärkten Hygienevorschriften, wurde der Schulunterricht am Morgen vielerorts in Kopenhagen und anderen Landesteilen langsam wiederaufgenommen. Manche Einrichtungen wollten in den kommenden Tagen folgen.

„Ich bin tief beeindruckt, wie schnell es einer Schule wie dieser hier geglückt ist, sich von geschlossen auf wieder offen umzustellen“, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen dem Sender TV2, als sie sich am Morgen in der Lykkebo Skole im Westen von Kopenhagen selbst ein Bild von den Schulöffnungen machte. „Die Kinder freuen sich sehr, ihre Kameraden wiederzusehen.“ Später schrieb sie auf Facebook, es sei fantastisch, zu sehen, wie gut sich die Lehrer und Schüler auf die neue Situation eingestellt hätten.

Doch nicht überall lief die Öffnung der Schul- und Tageseinrichtungen nach fast einem Monat mit geschlossenen Türen sofort wieder an. Zwar meldete rund die Hälfte der 98 dänischen Kommunen vorab, dass ihre Schulen für den Neustart am Mittwoch bereit seien. Andere brauchten jedoch noch etwas Vorlaufzeit, um die strengen Anforderungen der Behörden zu erfüllen. Besonders die Voraussetzung, mindestens zwei Meter Abstand zwischen den Schülern zu gewährleisten, stellte manche kleineren Schulen vor Probleme. Bis spätestens nächsten Montag sollen alle Einrichtungen aber wieder geöffnet haben.

Dänemark hatte besonders früh mit strikten Maßnahmen auf die ersten bestätigten Infektionsfälle im Land reagiert. Die Regierung hatte am 14. März unter anderem die Grenzen geschlossen, darunter auch die nach Deutschland. Restaurants, Cafés, Kneipen sowie Theater und weitere Freizeiteinrichtungen sind seit Wochen ebenfalls dicht. All diese Maßnahmen hatte Frederiksen zuletzt bis zum 10. Mai verlängert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.