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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Ku(h)linarische Reise um die Welt

15.01.2008

BERLIN Ein Volksfest mit 400 000 Gästen, internationaler Politikertreff, „weltgrößter Bauernhof“ und Forum für Verbraucher-Fragen: Die Internationale Grüne Woche bietet vom 18. bis zum 27. Januar ein vielfältiges Programm für die unterschiedlichsten Interessen. Die weltgrößte Schau der Agrar- und Ernährungsindustrie ist schon lange nicht mehr nur ein Schlemmerparadies mit einem kulinarischen Angebot von fünf Kontinenten. Sie ist auch eine Wissensbörse für nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien sowie eine erste Adresse für den Gartenbau.

Auf die Verbraucher wartet wie jedes Jahr ein buntes Erlebnisprogramm. So soll der Agrarbereich Städtern das Landleben näher bringen – zum Beispiel im sogenannten „LebensTraumDorf“. Eine Attraktion ist seit Jahren der „ErlebnisBauernhof“: Er zeigt, wie moderne Landwirtschaft aussieht und die Kette der Lebensmittelerzeugung und ­verarbeitung sowie Qualitätskontrollen funktionieren.

Bei der 73. Auflage ist die deutsche Ernährungsindustrie erstmals mit einem eigenständigen Auftritt dabei. Damit solle auf das steigende Interesse der Bevölkerung an gesunder Ernährung reagiert werden. „Verbraucher wollen zunehmend wissen, wo kommen die Lebensmittel her und was ist drin“, sagt Wolfgang Rogall von der Messe Berlin. Die Grüne Woche sei die beste Gelegenheit für Anbieter, mit den Verbrauchern in direkten Kontakt zu treten.

„Deshalb sind diesmal in den Messehallen zahlreiche bedeutende Markenhersteller erstmals dabei.“ Die Ernährungsindustrie folgt mit ihrer Teilnahme der Biobranche, die schon lange die Bedeutung der Grünen Woche für das Marketing erkannt hat. Was in den 90er-Jahren als Nischenangebot begann, ist heute ein etablierter und sehr gut besuchter Messeteil.

Der 11. Biomarkt verdoppelt sein Angebot und präsentiert sich auf 3000 Quadratmetern Hallenfläche. Während die Biobranche boomt und zweistellige Zuwachsraten vermeldet, wird Energie auf Pflanzenbasis zum Konkurrenten für die Ernährungswirtschaft. Thema einer Veranstaltung der Branche ist daher die Frage: „Bekommt die Ernährungsindustrie in Zukunft noch genügend Rohstoffe?“

Der Deutsche Bauernverband nutzt die Grüne Woche zur Darstellung des Berufsstandes und zum Werben um dringend benötigten Nachwuchs. Beim 28. Internationalen Forum Agrarpolitik wird über die EU-Agrarpolitik diskutiert. Thema der internationalen Ministerkonferenz ist der globale Wettbewerb um landwirtschaftliche Rohstoffe.

Die große Bedeutung der Messe zeigt sich daran, dass erneut über 1500 Aussteller aus mehr als 50 Ländern dabei sein werden. „Die Hallenfläche ist voll belegt“, sagt Messesprecher Michael Hofer. An den zehn Tagen finden rund 250 Konferenzen statt, etwa 100 nationale und internationale Spitzenpolitiker werden erwartet. Aus Berlin hatten im Vorjahr rund 5000 Journalisten aus 75 Ländern berichtet. Die Alpenregionen können in diesem Jahr besonders auf ihre Anliegen aufmerksam machen, denn Partnerland der Grünen Woche 2008 ist die Schweiz.

Für deutsche Regionen hat sich die Grüne Woche bereits zu einem bewährten Marketinginstrument entwickelt. Anbieter kommen mit neuen Produkten und loten die Marktfähigkeit des Angebots aus. Denn die Messe ist auch weiterhin Testmarkt. Was in Berlin gut läuft, geht später auch gut über die Ladentheke. Insgesamt acht Bundesländer sind mit eigenen Auftritten vertreten.

Mehr Infos unter

www.gruenewoche.de

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