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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Wenn im Studio virtuelle Wasserfälle entstehen

04.02.2019

Los Angeles /Im Nordwesten Die Superhelden haben in Hollywood schon lange Hochkonjunktur – schließlich müssen sie ständig die Welt retten, und die Krisenmomente werden ja unter US-Präsident Trump kaum weniger. Eine Premiere feiert allerdings der Film „Black Panther“, der bei der Verleihung der Oscars am 24. Februar eine große Rolle spielen könnte. Denn erstmals wurde ein solches Heldenepos in der Kategorie „Bester Film“ nominiert. Mit dem jüngsten Erfolg bei den SAG Awards – verliehen von Hollywoods Schauspielerverband – dürfte „Black Panther“ die Chancen auf die begehrte Trophäe erhöht haben.

Ein wenig Glanz der berühmtesten Filmstatue der Welt könnte auch auf den Nordwesten fallen, denn der in Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) aufgewachsene Claas Henke zeichnet als Art Director verantwortlich für die atemberaubenden Wasserszenen.

„Ich habe an ,Black Panther’ ungefähr ein halbes Jahr lang gearbeitet – von Juli 2017 bis Januar 2018“, berichtet der 50-jährige Henke, der mit seiner Familie schon lange in Los Angeles lebt. „Der größte Teil der Arbeit bei Scanline waren zwei Szenen an den ,Warrior Falls’, den großen Wasserfällen im fiktiven Land Wakanda, wo rituelle Zweikämpfe stattfinden. Die Kulisse war auf dem Studiogelände in Atlanta gebaut worden, komplett mit Teich, kleinen Wasserfällen und 100 Statisten.“

Wer sich die fertige Szenen im Film ansieht, kann kaum glauben, dass sie nicht real sind. Der Aufwand bis dahin war allerdings beträchtlich, verrät Henke. „Wir mussten die gesamte Landschaft rundherum hinzufügen sowie etwa 400 im Computer erzeugte ,Statisten’ und jede Menge großer Wasserfälle. Selbst das Wasser im Teich um die Kämpfer herum musste fast immer durch ,Computer-Wasser’ ersetzt werden.“

Den größten Aufwand verursachten aber die Wasserfälle in der Landschaft. „Unsere Firma Scanline ist bekannt für Wasser-Simulationen, oft machen wir Flutwellen, stürmisches Meer und dergleichen. Wasserfälle hatten wir vorher noch nie, obwohl zeitgleich mit „Black Panther“ auch eine Wasserfall-Szene für „Tomb Raider“ produziert wurde, sodass die beiden Projekte sich gegenseitig aushelfen konnten.“ Allein das wäre schon preiswürdig genug.


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Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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