• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Mit Zuversicht nach Bremen

19.05.2009

BREMEN /HAMBURG Rund 100 000 Dauerteilnehmer werden beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Bremen erwartet. 16 von ihnen reisen mit „Zuversicht“ – einem sogenannten Marstal-Schoner, der 1905 in Dänemark gebaut wurde – in die Hansestadt. Die Jugendlichen haben am Montag die Seereise in Hamburg begonnen.

Bischöfin Maria Jepsen und Kirchentagspräsidentin Karin von Welck verabschiedeten die Mitglieder des Nordelbischen Jugendwerks im Museumshafen Övelgönne. „Das ist mehr als Folklore, denn das Schiff ist ein altes christliches Symbol“, sagte Jepsen. „Es ist auf dem Weg zu neuen Ufern, es ist ein Schutzraum in Stürmen, es ist ein Ort gelebter Gemeinschaft.“

Wer nicht in die Hansestadt reist, kann an Funk und Fernsehen am Kirchentag teilnehmen: Öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehsender wollen in mehr als 70 Sendungen die Großveranstaltung begleiten. „Phoenix“ zeigt am Mittwoch Interviews, Reportagen und Dokumentationen rund um den zentralen Eröffnungsgottesdienst. Er will zudem täglich mehrere Stunden live aus Bremen berichten. Unter dem Titel „Pathos, Party und Protest“ hat

die ARD am Eröffnungstag einen Film über 60 Jahre Kirchentag im Programm. Ferner überträgt das Erste am Sonntag ab 10 Uhr live den Abschlussgottesdienst von der Bremer Bürgerweide. Das ZDF plant eine Reportage, die genau wie das Protestantentreffen den Titel „Mensch, wo bist du?“ trägt.

Mitten in die Stadt hat die Innere Mission obdachlose Menschen geholt: „Im Diakonischen Dorf“ eröffnen Nichtsesshafte zusammen mit Beschäftigten des örtlichen kirchlichen Sozialzentrums für Obdachlose das „Cafe Papagei“, um Gäste des Kirchentags und andere Besucher vier Tage lang umsonst zu bewirten. „Statt raus aus der Stadt kommen Obdachlose rein in die Stadt“, sagte der Leiter des Sozialzentrums der Inneren Mission, Bertold Reetz. Er spielte auf inzwischen dementierte Äußerungen des Innensenators Ulrich Mäurer (SPD) an, Obdachlose während des Kirchentages aus der Stadt herauszuhalten.

Für Sitzgelegenheiten sorgen rund 80 freiwillige Helfer, die erste Papphocker aufgebaut haben. Insgesamt werden für den Kirchentag rund 40 000 Hocker aufgestellt. Sie sollen unter anderem bei Gebetskreisen genutzt werden. Seit Jahren schon zählt der Papphocker zum Bild der Kirchentage. Ende der 70er Jahre kam der hessische Pfarrer Friedrich Karl Barth auf die Idee eines faltbaren Hockers .

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.