MüNCHEN - MÜNCHEN/DPA - Die gemeinsame Vesper beim Besuch von Papst Benedikt XVI. in Regensburg ist für den evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich ein wichtiges Signal. Dass konkrete Fragen der Ökumene bei der Visite des Papstes behandelt werden können, glaubt Friedrich indes nicht. „Solche Fragen kann man nicht bei offiziellen Besuchen wie diesem besprechen, dafür braucht es andere Gelegenheiten“, sagte der Landesbischof. Beim fünftägigen Besuch Benedikts in seiner bayerischen Heimat fehlen laut Friedrich „Zeit und Ruhe“ für ausführliche Gespräche. Friedrich ist gebeten worden, bei der Vesper am Abend des 12. September im Regensburger Dom die Predigt zu halten.