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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Merkels außenpolitischer Stratege soll es richten

03.01.2019

New York /Berlin Perfekte Vorbereitung, analytischer Verstand, Vermittlungsgeschick, öffentliche Zurückhaltung und Freundlichkeit: Der Rheinländer Christoph Heusgen verkörpert, was Bundeskanzlerin Angela Merkel an Diplomaten so schätzt. Nach zwölf Jahren als Merkels außen- und sicherheitspolitischer Berater scheint Deutschlands UN-Botschafter Heusgen eine ideale Besetzung, um Positionen der Bundesregierung bei den Vereinten Nationen zu vertreten.

Heusgen wurde 1955 in Düsseldorf geboren und studierte Wirtschaft im schweizerischen St. Gallen, in Statesboro im US-Südstaat Georgia und in Paris. 1980 trat er ins Auswärtige Amt ein und arbeitete dann unter anderem in Chicago, Paris und Bonn. Zwischen 1999 und 2005 war der promovierte Ökonom Leiter des Politischen Stabs von Javier Solana im Generalsekretariat des EU-Rates in Brüssel.

Mit Merkels Amtsübernahme 2005 wechselte das CDU-Mitglied Heusgen ins Kanzleramt. Merkel holte sich mit ihm einen besonnenen Strategen ins Haus, der in der großen Koalition von 2005 bis 2009 als auch in der anschließenden schwarz-gelben Regierung dafür sorgte, dass die deutsche Außenpolitik nicht allein von den Außenministern der SPD und FDP bestimmt wurde.

Obwohl Heusgen Merkel auf allen Auslandsreisen begleitete, musste auch er sich erst in den Alltag eines UN-Diplomaten einfinden. Denn trotz Zusagen bleibt ihm zufolge in der Weltorganisationen vieles bis zum letzten Moment offen – fest planen könne man wenig. Bei aller Kritik an den Vereinten Nationen zeigt sich der 63-Jährige optimistisch: „Es gibt keinen anderen Ort der Welt, wo sich 193 Staaten treffen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Heusgen war unter anderem Merkels Experte für die Nato, den Nahost-Konflikt, den Balkan und Afrika. Aber auch in vielen anderen Ländern kennt er sich gut aus.

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