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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Wunderline und Flügelzug auf zweitem Gleis unterwegs?

12.06.2019

Oldenburg /Leer /Hannover Wie geht es mit der Bahnstrecke Oldenburg-Leer weiter? In den nächsten Jahren dürfte es einige Veränderungen geben. So verweist der Sprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG/Hannover), Rainer Peters, etwa auf das Gemeinschaftsprojekt „Wunderline“ (Groningen-Leer-Oldenburg-Bremen). Dafür gebe es eine „Fixierung“ zwischen Niedersachsen, Bremen und der niederländischen Provinz Groningen. In der ersten Ausbaustufe – Ziel: bis Ende 2024 – solle eine Reisezeit von 2:30 Stunden erreicht werden. Dafür seien keine Veränderungen an Oldenburg-Leer erforderlich. Aber: In der 2. Ausbaustufe (Ziel: bis Ende 2030) solle die Reisezeit auf ca. 2:10 Stunden verkürzt werden. Dafür sei ein „abschnittsweiser zweigleisiger Ausbau zwischen Leer und Oldenburg erforderlich“. Dafür gilt nach Informationen unserer Zeitung der Abschnitt Augustfehn-Stickhausen als erster Kandidat.

Der Pro-Bahn-Regionalvorsitzende „Ems-Jade“, Hans Joachim Zschiesche, hält sogar ein zweites Gleis auf der gesamten Strecke für „dringend“. Sonst werde es „mehr als eng“. Zschiesche würde gern die Regio-S-Bahn Bremen-Oldenburg-Bad Zwischenahn bis Leer verlängern – „mit guten Anschlüssen an die Westfalen-Bahn“ (RE 15).

Da ist was im Gang: Nach der zweiten Ausbaustufe werde es möglich, in Leer kurze Anschlüsse vom Regionalexpress (RE) 1 und vom Intercity aus Richtung Oldenburg an den RE 15 Richtung Emsland herzustellen, sagte LNVG-Sprecher Peters. Er wies auch auf Stations-Modernisierungen in Augustfehn (2021/22) und Westerstede-Ocholt (2024/25) hin. „Land und Bahn planen den barrierefreien Ausbau“, bestätigt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis.

Und schließlich: Ab 2023 würden „sehr komfortable“ neue Doppelstock-Regionalexpresszüge zwischen Norddeich und Hannover eingesetzt, kündigt LNVG-Sprecher Peters an. Geplant sind „Flügelzüge, die in Oldenburg geteilt werden könnten (nach Leer und Wilhelmshaven).

Pro Bahn denkt schon weiter: Sprecher Zschiesche könnte sich auch eine Flügelung der IC-Verbindung Oldenburg-Leer und der „Wunderline-Züge“ vorstellen, mit Beteiligung Wilhelmshavens.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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