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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Moldawier suchen Arbeit im Nordwesten

18.02.2019

Oldenburg /Ostfriesland Die wirtschaftliche Not treibt immer mehr Moldawier dazu, im Ausland Geld zu verdienen. Schätzungsweise bis zu eine Million Moldawier leben und arbeiten zeitweise oder fest im Ausland.

Auch bei uns im Nordwesten nimmt die Zahl der offiziell registrierten Moldawier zu. So stieg sie zum Beispiel im Landkreis Cloppenburg von 12 im Jahr 2016 auf 64 im Jahr 2018. In Wilhelmshaven stieg sie im selben Zeitraum von 3 auf 54 und in Oldenburg von 12 auf 37. In Ostfriesland sind die Zahlen geringer als im Oldenburger Land – wahrscheinlich auch wegen anderer Arbeitsmarktchancen.

„Viele Moldawier arbeiten im Niedriglohnsektor, also in der Fleischindustrie, auf dem Bau oder im Transportgewerbe, weil auch die geringsten Löhne für sie noch attraktiv sind“, sagt Raluca Gheorghe, die in Oldenburg für das Gewerkschaftsprojekt „Faire Mobilität“ Arbeitnehmer vor allem aus Osteuropa berät.

Für Moldawier mit rumänischem Pass gelte als EU-Bürger Freizügigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt, wer nur die moldawische Staatsbürgerschaft besitze, brauche eine Arbeitserlaubnis – und sei dann oft der Willkür von Arbeitgebern ausgesetzt, die diese Notlage ausnutzten.

„Die Zahl der hier arbeitenden Moldawier nimmt zu, auch weil Rumänien recht großzügig die Staatsbürgerschaft gewährt“, so Raluca Gheorghe. Immer wieder stießen Ermittler bei Razzien aber auch auf Moldawier mit gefälschten rumänischen Pässen.

Ulrich Schönborn stv. Chefredakteur / Chefredaktion
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