• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
EuGH: Schon einzelne Überschreitungen gelten als Verstoß
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 5 Minuten.

Urteil Zu Luftschadstoff-Messungen
EuGH: Schon einzelne Überschreitungen gelten als Verstoß

NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Populistisch

28.08.2018

Die SPD möchte aus ihrer Forderung nach einem Mindestrentenniveau schnellen politischen Profit schlagen. Die Zeche dafür müssen alle Beitragszahler und die junge Generation zahlen.

Wie Rentenexperte Professor Börsch-Supan berechnet hat, würde die Forderung der Sozialdemokraten nach einer Festschreibung des Rentenniveaus auf exakt 48 Prozent den Beitragszahler bis 2040 rund 500 Milliarden Euro kosten.

Noch dramatischer wird die finanzielle Schieflage allerdings, wenn gleichzeitig auch der Rentenbeitragssatz auf 20 Prozent festgeschrieben wird: Dann fallen bis 2040 Mehrausgaben von 1,3 Billionen Euro an. Dies hat ganz aktuell das Prognos-Institut im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ermittelt.

Allein im Jahr 2040 würde eine Finanzlücke von 118 Milliarden Euro klaffen. Um diese zu schließen, müsste der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung von heute rund 100 auf über 200 Milliarden Euro steigen.

Populisten verschiedener Parteien gelingt es immer wieder, bei den Bürgern viel Angst vor Altersarmut zu schüren, obwohl die Renten weiterhin steigen werden.

Dabei sind Senioren wesentlich weniger als andere Altersgruppen von Armut betroffen: Lediglich drei Prozent der Über-65-Jährigen sind auf Grundsicherung angewiesen, verglichen mit neun Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt.

Wenn die deutsche Politik gezielt diesen drei Prozent helfen will, kann sie das mit wesentlich geringerem Aufwand und Geldeinsatz – ohne das gesamte Rentensystem und die öffentlichen Haushalte in Schieflage zu bringen.

Mit einer solchen verantwortungsvollen Politik lässt sich freilich nicht Stimmung machen.


Den Autor erreichen Sie unter 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.