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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Bundeswehr-Reform: Reaktionen in Region zwischen Freude und Bedauern

27.10.2011

OLDENBURG Monatelang bangten Bürgermeister und Landräte in der Region um ihre Bundeswehrstandorte, jetzt herrscht Klarheit.

Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner (parteilos) atmet auf, der Standort verliert im Saldo nur 60 Dienstposten: „Ich sehe die Entscheidung mit einem lachenden Auge, weil der Stab der 1. Panzerdivision zu uns kommt, und auch mit einem weinenden Auge, weil die verdiente Luftlandebrigade und das Luftlandeunterstützungsbataillon aufgelöst werden.“

Die Standortentscheidung sei stärkend für den Marinestandort Wilhelmshaven, erklärt Oberbürgermeister Eberhard Menzel (SPD). Gleichzeitig aber habe es einen bitteren Beigeschmack, dass mit der Auflösung des Marinemusikkorps Nordsee, des Marinestützpunktkommandos sowie Bereichen des Marineamtes und des Flottenkommandos auch negative Entscheidungen getroffen wurden. Der Standort werde 790 Dienstposten mehr erhalten, dies sei ein Erfolg.

In der Marinefunksendestelle Ramsloh werden hingegen 40 von 100 Stellen wegfallen: Überrascht von dieser Entscheidung zeigte sich Hubert Frye (CDU), Bürgermeister des Saterlandes. Das sei „eine bittere Pille“.

Delmenhorsts Oberbürgermeister Patrick de La Lanne (SPD) bedauert den Verlust von fast 1200 Bundeswehr-Dienstposten. Gleichzeitig betonte er: „Delmenhorst wird weiterhin ein starker Standort sein.“ Die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkorst (Harpstedt) bedauert die Auflösung der Logistik-Brigade I in Delmenhorst. „Das hätten wir uns anders gewünscht“, sagte die FDP-Bezirksvorsitzende.

Mit großer Erleichterung reagierten Wittmunds Landrat Matthias Köring und Bürgermeister Rolf Claußen auf die Entscheidung, ein viertes Eurofighter-Geschwader in Wittmund zu stationieren. Der konstruktive Kampf zum Erhalt des Standortes habe sich ausgezahlt, sagte Köring.

In Friesland herrscht unterdessen Freude über den Zuwachs beim in Upjever stationierten Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“. „Nach den Verlusten der Bundeswehr-Standorte Hohenkirchen und Varel ist das eine gute Nachricht für Friesland“, sagte Landrat Sven Ambrosy. Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling bezeichnete die Erweiterung des Objektschutzregiments von 1650 auf 2050 Mitglieder als „tolles Ergebnis“. Getrübt wird die Freude allerdings durch die Auflösung der Luftwaffenwerft in Upjever.

Große Freude hat im Ammerland die Nachricht von der Aufstockung des Personals im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede um zehn Stellen auf dann 370 Dienstposten ausgelöst. Damit werde der Standort Westerstede gestärkt, sagte der Ammerländer Landrat Jörg Bensberg.

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