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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

WELTWIRTSCHAFTSFORUM: Skiparadies wird zur Sicherheitszone

29.01.2009

DAVOS Skiparadies für Gutverdiener: Normalerweise lockt die Schweizer Stadt Davos Gäste aus Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien durch seine Naturidylle und seine ausgedehnten Skipisten. Seit Mittwoch tummeln sich hier jedoch etwa 2500 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Nicht-Regierungsorganisationen beim Weltwirtschaftsforum („World Economic Forum“/WEF).

Deshalb sind hier zurzeit rund 4500 Angehörige der Schweizer Armee im Einsatz. Sie sorgen im Auftrag der Veranstalter und des Kantons Graubünden für Sicherheit. Nach Medienberichten sind unter ihnen auch Scharfschützen und Anti-Terror-Experten. Sogar das örtliche Wasserkraftwerk wird bewacht.

Maximal 5000 Armeeangehörige können eingesetzt werden. 90 Prozent aller Dienstleistenden seien Milizsoldaten, sagte Divisionär Peter Stutz, Chef des Führungsstabes der Armee. Die meisten Soldaten seien allerdings nicht in Davos im Einsatz, sondern anderswo im Kanton Graubünden und die Luftwaffeneinheiten an andern Orten der Schweiz. „Ohne unseren Subsidiäreinsatz könnte das WEF in dieser Form gar nicht stattfinden“, sagte Stutz.

In diesem Jahr heißt die Operation „Alpa Eco Nove“. In ihrem Rahmen sorgt die Armee für den Objektschutz und übernimmt die Eskorten sowie den Personenschutz für hochrangige Manager und Politiker. Zudem sichert sie den Luftraum über Davos. Dabei setzt sie unter anderem Tiger-Kampfjets und Maschinen des Typs F/A-18 ein. Dabei arbeitet die Schweizer Luftwaffe eng mit Österreich zusammen und führt Überwachungsflüge sowie Lufttransporte durch. Das Nachbarland stellt für das diesjährige Weltwirtschaftsforum zusätzlich 300 Soldaten zur Verfügung.

Im Angesicht der Krise wird der Gipfel auch bescheidener ausfallen. Das sonst üppige Business-Frühstück bei Bill Gates wird nach Medienberichten nicht so üppig ausfallen und der traditionelle Freitags-Empfang bei Goldman Sachs fällt sicher aus. Hummer und Kaviar scheinen angesichts taumelnder Banken und gefährdeter Arbeitsplätze nicht mehr angebracht. Stattdessen lässt der Hotelier Ernst Wyrsch im Steigenberger Belvedère unter anderem Pökelfleisch auffahren. „Bündnerfleisch ist eine Spezialität und eine eingetragene Marke unseres Kantons“, sagte der Generaldirektor.

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