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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

AUTOINDUSTRIE: Viele Milliarden in den Sand gesetzt

10.12.2009

HANNOVER Die Branchenkrise, weltweite Überkapazitäten und hohe Investitionen in neue Technologien haben zu einem Konzentrationsprozess in der internationalen Autobranche geführt. Die Allianz von Volkswagen und dem japanischen Autobauer Suzuki ist dafür nur ein Beispiel.

Lehrgeld bezahlt

Dabei haben aber nicht nur deutsche Konzerne mit riskanten Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen im Ausland viele Milliarden in den Sand gesetzt. Bevor Opel und die US-Mutter General Motors ins Schleudern gerieten, sorgte die Achterbahnfahrt der Allianz von Daimler und Chrysler lange für Schlagzeilen.

Auch der bayerische Autohersteller BMW musste vor Jahren für die Übernahme der britischen Rover Lehrgeld zahlen. Bei Volkswagen und Porsche kam es zu einem erbitterten Übernahme-Machtkampf, bevor VW das Rennen für sich entschied.

Weiteres Beispiel: Im Mai 1998 gaben die Daimler-Benz AG und Chrysler Corporation stolz die Fusion der Giganten zur Daimler-Chrysler AG bekannt. Als der frühere Daimler-Chef Jürgen Schrempp Chrysler für knapp 40 Milliarden Dollar übernahm, glaubte er noch an eine „ganz große Erfolgsstory“.

Doch Chrysler entpuppte sich als milliardenschwerer Sanierungsfall, auch wenn es vorübergehend so schien, als ob Chrysler die Wende geschafft hätte. Im August 2007 wurde das Ende der transatlantischen Auto-Allianz besiegelt.

Schnitt nach Verlusten

Verluste auf dem Weg zu der von Schrempp ausgerufenen „Welt-AG“ produzierten auch die Beteiligungen an den ostasiatischen Automarken Hyundai und Mitsubishi im Jahr 2000. Bis 2005 trennte sich Daimler-Chrysler von beiden. Chrysler wird inzwischen vom italienischen Autobauer Fiat kontrolliert.

Segensreich für beide Partner war dagegen die Liaison des französischen Renault-Konzerns mit dem japanischen Autobauer Nissan. Vor zehn Jahren wurde Renault größter Anteilseigner. Der brasilianisch- französische Manager Carlos Ghosn machte danach aus Nissan ein ertragreiches Unternehmen.

Erst vor wenigen Tagen kündigte der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën an, beim japanischen Autobauer Mitsubishi einzusteigen.

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