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NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Unglück: Weltweite Anteilnahme – Trauer und Hilfestellung

15.05.2014

Istanbul /Berlin /Herne /Rom Die Türkei trauert um die Opfer des verheerenden Bergbauunglücks. Die Welt nimmt Anteil.

 Joachim Gauck: Der Bundespräsident sprach dem türkischen Staatschef Abdullah Gül seine Anteilnahme aus. „Meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen und den Angehörigen der noch vermissten Bergleute“, schrieb Gauck, der erst vor Kurzem die Türkei besucht hatte.

 Angela Merkel: Die Kanzlerin schrieb an den türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Den Verletzten wünschen wir eine rasche und vollständige Genesung.“ Deutschland stehe in diesen schweren Stunden eng an der Seite der Türkei.

 Frank-Walter Steinmeier: „Ich bin erschüttert über das furchtbare Unglück in dem türkischen Kohlebergwerk, das so viele Opfer gefordert hat“, sagte der Außenminister. Deutschland stehe bereit zu helfen, wenn die Türkei das wünsche.

 Papst Franziskus: „Ich lade euch dazu ein, für die Bergleute zu beten, die in der Mine in der Türkei ums Leben gekommen sind und für diejenigen, die noch immer in den Stollen gefangen sind“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei seiner wöchentlichen Generalaudienz vor Hunderten Pilgern auf dem Petersplatz.

 Türkischer Fußballverband (TFF): Der Verband sagte für diesen Mittwoch und diesen Donnerstag alle Spiele ab. Die Begegnungen würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, teilte der TFF mit. Bei den Partien, die zwischen Freitag und Sonntag stattfinden, werde keine Musik gespielt. Die Spieler würden schwarze Armbinden tragen. Zudem solle vor den jeweiligen Begegnungen mit einer Schweigeminute der Toten der Katastrophe gedacht werden.

 Deutsche Gewerkschaft: Die Bergbaugewerkschaft IG BCE sicherte den Bergleuten Unterstützung zu. IG BCE-Chef Michael Vassiliadis sagte auf dem DGB-Bundeskongress in Berlin: „Wir trauern mit unseren Kollegen in der Türkei.“ Zugleich forderte er, dass die Bergwerke weltweit endlich sicherer werden müssten. Die rund 400 Delegierten des Gewerkschaftskongresses gedachten der Opfer des Grubenunglücks mit einer Schweigeminute.

 Israelischer Rettungsdienst: Die Hilfsorganisation Magen David Adom bot der Türkei Hilfe an. Es könnten sehr schnell Rettungskräfte und medizinische Ausrüstung geschickt werden, berichtete die Zeitung „Jerusalem Post“ unter Berufung auf den Rettungsdienst.

 Deutscher Bergbau: „Das Grubenunglück im Westen der Türkei macht uns Bergleute tief betroffen“, teilten Vorstand und Betriebsrat der Betreibergesellschaft RAG am Mittwoch in Herne online mit.

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