• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Hintergrund

Großbritannien: Wo die absolute Mehrheit zum Risiko wird

09.05.2015

London Der britische Wahlkampf hat offenbart: Großbritannien ist ein Land mit immensem Reformbedarf – und vielen Baustellen.

Verlässt Großbritannien Europa?

Die Stimmung in Volk und Wirtschaft ist derzeit eher pro EU – allerdings ist die absolute Mehrheit für Camerons Ziel, in der EU zu bleiben, auch gefährlich. Die Hardliner in seiner Partei haben an Einfluss gewonnen. Dennoch: Cameron und sein Finanzminister George Osborne werden alles tun, um in Europa zu bleiben.

Was passiert mit Schottland?

Die Parteichefin der schottischen Nationalisten, Nicola Sturgeon, und SNP-Fraktionschef Alex Salmond werden nicht lockerlassen, für die Unabhängigkeit zu werben und ein zweites Referendum anstreben. Auch hierfür ist die absolute Mehrheit ein Risiko. Anders als bisher ist Schottland auf den Regierungsbänken des Parlaments praktisch nicht mehr vertreten.

Bleibt das alte Wahlrecht?

Die Rufe, Großbritannien brauche ein neues Wahlrecht, dürften verstummen – auch wenn sie berechtigter sind denn je. Das einfache Mehrheitswahlrecht bleibt ungerecht. Das Argument für diese Form von „The Winner takes it all“ war stets, es schaffe klare Mehrheiten und vermeide Unsicherheiten.

Braucht Großbritannien eine Verfassungsreform?

Neben Schottland gibt es auch in Wales Anti-Westminster-Tendenzen, Nordirland bleibt ohnehin ein schwieriges Pflaster, das Wohlstandsgefälle von Süd nach Nord ist enorm. Und viele im Kernland England fühlen sich bereits von den vielen Zugeständnissen in Richtung Edinburgh oder Cardiff übervorteilt.

Wie geht es den Briten wirtschaftlich?

Großbritannien knabbert weiter an den Folgen der Banken- und Finanzkrise. Im ersten Quartal halbierte sich das Wachstum auf nur noch 0,3 Prozent, die Steuerschätzung fiel schwächer aus und der Pfundkurs gab nach. Der Umbau der Wirtschaft von einer starken Ausrichtung auf Dienstleistungen hin zu mehr tatsächlicher Produktion stottert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.