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BEACHVOLLEYBALL: Baggern ist ihr größtes Hobby

30.05.2008

DELMENHORST Mittwoch, 18 Uhr: Auf den zwei Beachvolleyballfeldern am Blücherweg wird eifrig trainiert. Warmlaufen, baggern, pritschen. Trainer Martin Kumpmann geht von Spieler zu Spieler und gibt seinen Schützlingen vom TV Jahn Tipps. Mittendrin stecken Jakob Korfmann (17), Sören Musiol (16), Jonas Vossmann (16) und Simon Oetjen (16). Beim Training an diesem Mittwoch geben sie noch einmal richtig Gas. Schließlich ist es das letzte, bevor es zu den Bundeswehr-Olympix nach Warendorf geht.

Von diesem Freitag an bis Sonntag kämpfen dort in der Sportschule der Bundeswehr rund 240 Teams mit Schülern im Alter von 16 und 17 Jahren um die ersten Plätze. Allein beim Beachvolleyball werden 144 Teams an den Start gehen. „Das wird recht anspruchsvoll“, sagt Jakob. „Aber wenn wir in einer guten Verfassung sind, schneiden wir gut ab“, fügt er hinzu. Sören, Jonas und Simon nicken. An Selbstsbewusstsein mangelt es den vier Schülern des Willms-Gymnasiums nicht.

Die Freunde spielen seit mehreren Jahren Volleyball. Jonas hat sogar mit dem Fußballspielen aufgehört, weil „Volleyball einfach mehr Spaß macht“. Sören ist der „Dienstälteste“, vor fünf Jahren wurde seine Leidenschaft für den Sport entfacht. „Beachvolleyball ist eine besondere Sportart“, sagt er. „Kein Ball ist verloren, man kann immer kämpfen.“ Und genau das wollen die Vier bei den Wettkämpfen am Wochenende tun. Begleiten wird sie ihr Trainer Martin Kumpmann. Er war es auch, der seine Schützlinge auf die Bundeswehr-Olympix aufmerksam gemacht hat. Schnell war die Bewerbung geschrieben und der Termin im Kalender notiert. „Wir freuen uns auf die sportliche Herausforderung“, sagt Jakob.

Anders als üblich treten sie in Warendorf im so genannten Quattro-Beach an. Heißt, nicht zwei sondern vier Spieler bilden ein Team. „Bei dieser Variante ist es viel schwieriger, einen Punkt zu machen. Schließlich kann man das Spielfeld zu viert viel besser abdecken“, erklärt Jonas. Im Training und auf Wettkämpfen ist diese Variante eher unüblich. Jakob, Sören, Jonas und Simon spielen sie nur selten. Damit aber in Warendorf ordentlich gepunktet werden kann, haben die Jungs in den vergangenen Wochen ihrem Zusammenspiel den letzten Schliff gegeben. Zuletzt am vergangenen Mittwoch. Ob es für eine vordere Platzierung reicht, bleibt abzuwarten. Wie Jakob sagt: In einer guten Verfassung, sollte einiges drin sein.

Prominente Sportler mit im Boot

Bei den Bundeswehr-Olympix in Warendorf werden vom 30. Mai bis 1. Juni rund 1200 Jugendliche erwartet. Rund 240 Teams – bestehend aus Schülern im Alter von 16 und 17 Jahren – gehen in den Disziplinen Beachvolleyball, Beachhandball, Streetball und Minisoccer an den Start.

Viele prominente Sportler wie die Biathleten Andrea Henkel und Michael Greis sowie die Fußballspielerin Kerstin Stegemann unterstützen den Wettkampf als Sportpaten.

Die Schirmherrschaft hat Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung übernommen.

Die Veranstaltung ist für die Jugendlichen kostenlos. Fahrt, Verpflegung und Übernachtung übernimmt die Bundeswehr. Zu gewinnen gibt es u.a. einen Trip mit der Wehrverwaltung nach London und eine Reise mit der Luftwaffe nach Sardinien.

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