Blomberg - Die Grundschule Blomberg-Neuschoo ist für ihre aktive dreijährige Teilnahme an dem landesweiten Programm „Gesund Leben Lernen“ (GLL) ausgezeichnet worden. Zu diesem Anlass überreichte AOK-Präventionsexpertin Monika Froehlich-Janssen aus Jever das „GLL“-Schild an Schulleiter Alexander Kraft und Lehrerin Imke Bigl.
Bei „Gesund Leben Lernen“ handelt es sich um ein Kooperationsprogramm zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen sowie der Programmleitung des Niedersächsischen Kultusministeriums.
„Gesund Leben Lernen“ hat das Ziel, mit der Einführung eines Gesundheitsmanagements den „Lern- und Arbeitsort Schule“ dauerhaft zu einer möglichst gesunden Lebenswelt zu entwickeln – für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gleichermaßen, wie Alexander Kraft in einer Pressemitteilung schreibt.
Mittagsverpflegung und bewegte Pause
Dass Arbeits- und Lebensbedingungen gezielt verbessert werden können, habe die Grundschule Blomberg-Neuschoo unter der Leitung von Alexander Kraft in den vergangenen drei Jahren erfolgreich bewiesen, heißt es. Gemeinsam mit AOK-Präventionsexpertin Monika Froehlich-Janssen wurden konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.
Beispielsweise wurde in Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der Elternschaft an der Mittagsverpflegung im Rahmen des Ganztagsbetriebes gearbeitet, um diese gesünder und nachhaltiger zu machen. Auch die räumliche Gestaltung des Speisesaales war Bestandteil des Projektes.
Ein weiteres Projekt war die Gestaltung des Schulhofes sowie einer „bewegten Pause“. Hierzu wurden gemeinsam mit den Schülern die Schulhöfe evaluiert und in Absprache mit dem Schulträger punktuell neue Bewegungsangebote geschaffen, die die Pausengestaltung der Kinder vielseitiger und abwechslungsreicher machen.
So entstand unter anderem ein Basketballfeld am Standort Blomberg, und der Kletterparcours am Standort Neuschoo konnte erweitert werden. „Aber leider machte die Corona-Pandemie auch vor dem Projekt nicht Halt, sodass sich die Umsetzung einiger Projektideen länger hinzogen oder gar zeitlich verschoben werden mussten. Die notwendigen Anschaffungen hierfür sind jedoch bereits getätigt, sodass die finale Umsetzung folgen kann“, schreibt Kraft.
Wie nachhaltig das Projekt in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte ist, zeigt sich im weiteren Vorgehen der Schule. Auch wenn das Programm für die Schule beendet ist, werden dennoch bereits neue Projekte angegangen. So wird die bewegte Pause aktuell durch Angebote der Schulsozialarbeiterin ergänzt, und es hat eine erneute Befragung der Schülervertretung stattgefunden, um auch weiterhin eng an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder zu sein. „Außerdem hat sich auch das Lehrerkollegium vorgenommen, Möglichkeiten und Projektideen anzugehen, die der Lehrergesundheit zuträglich sind und somit nicht zuletzt wieder den Schülerinnen und Schülern zugute kommen“, heißt es.
Zufriedenes Fazit und Dank an Unterstützer
Schulleiter Alexander Kraft zieht entsprechend zufrieden sein Fazit: „Eine runde Sache und ein tolles Programm, von dem alle an der Schule profitieren. Gerade die jetzige Pandemiesituation zeigt uns mehr als deutlich auf, welch hohes Gut unsere Gesundheit ist. Sie führt uns alle in der Schule sowie in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen an unsere Belastungsgrenzen und entsprechend froh sind wir darüber, dass wir zumindest punktuell durch unsere abgeschlossenen und noch geplanten Projekte einen Beitrag zur Gesundheit leisten können.“
Er bedankte sich abschließend nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften für ihr Engagement, sondern auch bei der Elternschaft und der Samtgemeinde Holtriem als Schulträger für deren Unterstützung im Rahmen des Projektes. Er betonte, dass es „nur gemeinsam möglich war, die Projekte umzusetzen.“
