Neuschoo - Nach sieben Stunden war der Einsatz für die rund 70 Feuerwehrleute, die am Donnerstag nach einer Gasexplosion eines Wohnhauses am Linienweg in Neuschoo alarmiert worden waren, beendet. Die beiden lebensgefährlich verletzten Männer wurden in Spezialkliniken verbracht. Eine unverletzte Mutter und ihr volljähriger Sohn kamen in ihrem Umfeld unter. Hilfsanfragen gab es bisher weder bei der Samtgemeinde Holtriem noch bei der Gemeinde Neuschoo.
Die Ursache für das Unglück ist nach wie vor unbekannt. Damit die Brandermittler der Polizei ihre Arbeit überhaupt aufnehmen können, hat das Technische Hilfswerk das einsturzgefährdete Gebäude ausgesteift und vor dem Zutritt von Unbefugten geschützt. Am Tag nach der Explosion waren allerdings ein Energieversorger sowie weitere Dienstleistungsfirmen im Einsatz.
Obwohl die Feuerwehr Löschwasserleitungen gelegt hatte, musste sie kein Feuer löschen, sondern war in erster Linie mit Rettungsaufgaben beschäftigt. Gerettet wurden auch vier Hunde – unter anderem zwei Doggen – die zunächst in einem Feuerwehrfahrzeug geparkt wurden, das jetzt einer Spezialreinigung unterzogen werden muss, wie Kreisfeuerwehrsprecher Oliver Hemken mitteilte.
