WESTERHOLT - Die Elternbeiträge an den vier Grundschulstandorten der Samtgemeinde Holtriem (Blomberg, Utarp, Willmsfeld und Neuschoo) decken nicht die Kosten für die Mittagsverpflegung. Der von den Eltern zu leistende Beitrag zur Mittagsverpflegung beläuft sich bisher auf drei Euro pro Mahlzeit.
'Im Durchschnitt beträgt der Deckungsgrad an den vier Grundschulen 80 Prozent', erklärte Kämmerer Gerhard Schuster in der Schulausschusssitzung am vergangenen Donnerstag. Die Rechnungen für den Wareneinkauf verglichen mit den Einnahmen gingen nicht auf. Bis Ende des laufenden Schuljahres will die Verwaltung jedoch noch warten, um so Erfahrungswerte zu sammeln. 'Betriebswirtschaflich wäre ein Mittagessen bei fünf Euro anzusetzen', schlüsselte der Kämmerer auf.
'Drei Euro sind schon hoch angesetzt', setzte Alexander Kraft, Schulleiter der Grundschule Blomberg-Neuschoo, entgegen. Bei einer Erhöhung des Beitrages würde die Abnahme der Essen 'rapide runtergehen'. Gleichzeitig zeigte sich der Schulleiter über die Kostenunterdeckung überrascht. 'Wir gehen vom Soll-Betrag, nicht vom Ist-Betrag aus', erklärte Kämmerer Gerhard Schuster, der gleichzeitig betonte, dass eine Erhöhung der Beiträge nicht geplant sei. 'Das will keiner', betonte er. Eine Inventur nebst genauer Analyse soll am Ende Aufschluss über weitere Handlungsschritte geben.
Einstimmig empfahl der Ausschuss, das Bundesfreiwilligendienstprogramm der Samtgemeinde Holtriem für 2017/2018 zu verlängern. Zwei Bewerbungen seien schon eingegangen, berichtete Fachbereichsleiter Heiko Wolfram. Künftig soll das monatliche Taschengeld zudem 300 statt bisher 250 Euro betragen.
