ALTMOORHAUSEN - Zu der Info-Veranstaltung waren auch Bürgermeister Jahnz und Landrat Eger eingeladen. Lob bekam der Bürgerbus.

Von Katrin Bendel

ALTMOORHAUSEN - Die „Geschwindigkeitsbremse“ am Kindergarten Altmoorhausen war Thema bei der Informationsveranstaltung mit Bürgerbeteiligung der Huder CDU. Dazu waren auch Hudes Bürgermeister Axel Jahnz und Landrat Frank Eger in den „Altmoorhauser Krug“ eingeladen.

CDU-Ratsmitglied Werner Haverkamp berichtete, dass man sich nach einem konstruktiven Gespräch mit Eger und Jahnz darauf verständigt habe, die Verkehrsinsel nicht – wie geplant – direkt am Kindergarten als Querungshilfe einzurichten. Sie soll stattdessen auf der Dorfstraße etwa 30 Meter weiter in Richtung Kirchhatten vor der Kreuzung Schweersweg/Paradiesweg als Fahrbahnteiler platziert werden. „So erreichen wir, dass die Autofahrer früher abbremsen“, erklärte Jahnz.

Fördermittel vom Land wird es nicht geben, da die entsprechendem Kriterien nicht erfüllt sind: Weder überqueren pro Tag mindestens 50 Kinder die Straße, noch passieren stündlich 600 Autos die Straße. So muss die Gemeinde Hude die Maßnahme finanzieren. Laut ersten Berechnungen ist mit Gesamtkosten von 17 000 Euro zu rechnen, inklusive Beleuchtung und Verkehrssicherung während der Anlegung. „Die Sicherheit ist uns diese Kosten wert“, betonte Jahnz, der die Maßnahme zügig umsetzen möchte. „Ich hoffe, dass alle an einem Strang ziehen“, sagte er mit Blick auf die Diskussion im Gemeindeentwicklungs- und im Verwaltungsausschuss. Zu überlegen sei, ob man die Maßnahme durch ein Schild „Vorsicht Kindergarten“ ergänzen sollte, so der Bürgermeister.

Lob von allen Seiten gab es für das Engagement des Vereins „Bürgerbus Hude“. Der Bürgerbus hat in drei Jahren 15 000 Fahrgäste transportiert. Gesucht werden allerdings noch ehrenamtliche Fahrer. Interessierte können sich bei Werner Haverkamp, Telefon 04484/692, melden.