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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Auf der Suche nach dem Besten für die Gemeinde

05.03.2014

Hude „Ich habe eine Menge Sachen mitgenommen, die für mich wichtig sein werden“, sagte Holger Lebedinzew. „Mir ist deutlich geworden, welche Aufgaben da vor uns liegen“, erklärte Uta Rose. Themen sammeln ist angesagt. Antworten geben auf Fragen der Bürger. Am Montagabend gab es in der Gaststätte Mehrings in Hurrel das erste „Kandidaten-Duell“ im Zuge des Bürgermeister-Wahlkampfs in der Gemeinde Hude.

Bislang gibt es nur zwei Bewerber. Die Reiseverkehrskauffrau und Personalentwicklerin bei TUI, Uta Rose (42), stammt aus Hude. Sie ist parteilose Einzelbewerberin.

Holger Lebedinzew (54), allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in Worpswede, lebt mit seiner Familie in Etelsen (Kreis Verden). Er ist ebenfalls parteilos und wurde von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP und Freien Wählern auserkoren.

Wilfried Wieting vom Landvolkverband Hurrel und Jan Gerd Harbers vom Ortsverein Kirchkimmen moderierten am Montagabend die Kandidatenvorstellung.

„Wir wollen nicht zurück, sondern nach vorne schauen“, meinte Wilfried Wieting zur Begrüßung. Am 25. Mai seien alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht, darüber abzustimmen, wer die Gemeinde Hude in den nächsten sieben Jahren vertrete. Bürgermeister sei ein sehr ehrenvolles und sehr anspruchsvolles Amt. Schließlich gehe es um das Repräsentieren und die Leitung der Verwaltung seit Einführung der Eingleisigkeit. Die Frage sei, so Wieting: „Wer hat die besten Voraussetzungen, um die Geschicke der Gemeinde zu leiten?“

Uta Rose ist davon überzeugt, dass sie es kann. Auch wenn sie keine klassische Verwaltungserfahrung mitbringe. Sie sei jung und frisch genug, neue Dinge zu lernen.

Holger Lebedinzew will in Hude mit seiner langjährigen Erfahrung in Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Tourismus punkten. Darüber hinaus hat der Diplom-Betriebswirt, der als Seiteneinsteiger in der Verwaltung Fuß fasste, in seinem beruflichen Lebenslauf auch 16 Jahre in der freien Wirtschaft zu bieten, wie er den Anwesenden in Hurrel berichtete.

Beide wollen den Dialog

Mit einem guten Blick von außen sei sie durchaus bereit, auch neue Wege zu gehen, sagte Uta Rose. „Alle sagten, das geht nicht, dann kam eine, die wusste das nicht und hat es einfach gemacht“, hatte Rose einen zutreffenden Spruch parat. Insgesamt sei Hude sehr positiv aufgestellt. Es gebe ein sehr hohes Engagement der Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen. In der Tourismus-Gemeinde schlummerten noch viele Potenziale, so die Kandidatin.

Uta Rose möchte die Gemeinde aktiv mitgestalten, die Bürger und die verschiedenen Gruppen mit ihren unterschiedlichen Interessen in die Entscheidungsprozesse einbinden.

Das strebt auch Holger Lebedinzew an. „Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern liegt mir am Herzen“, so Lebedinzew. Regelmäßige Bürgerversammlungen in den Ortschaften soll es geben, sagte er. Das Rathaus will er zu einem „Haus des guten Rates“ weiterentwickeln. Sein zentrales Anliegen sei die „Lebensqualität für alle Generationen“. Die vielfältige ehrenamtliche Arbeit würdigen, wertschätzen und unterstützen möchte auch Lebedinzew.

Thema Verzinkerei

Einen ersten Themenkatalog – von Bahntunnel bis Baumschutzsatzung – nahmen die Kandidaten aus Hurrel mit. Auch die ungelöste Zukunft des Verzinkerei-Geländes ist ein Dauerbrenner: Es sei wichtig, mit dem Besitzer „offen“ über mögliche Varianten zu diskutieren und generell erst einmal nichts auszuschließen, meinte Uta Rose. „Man ist gezwungen, aufeinander zuzugehen“, stellte Holger Lebedinzew dazu fest. Es gebe verschiedene Nutzungsmöglichkeiten, die man sich dort vorstellen könne. Es sei wichtig, die verhärteten Fronten aufzubrechen.

Am Donnerstag treffen die beiden Kandidaten das nächste Mal aufeinander: 20 Uhr, Zur Mühle, Hemmelsberg.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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